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Ermahnung wegen Trauerflor

Das IOC ermahnte Norwegens Langläuferinnen, weil sie im Skiathlon einen Trauerflor getragen hatten. Anlass war der Tod des Bruders der Langläuferin Astrid Uhrenholdt Jacobsen. «Wir sind alle Menschen und halten dies in solch einer tragischen Si­tua­tion für die angemessene Form», reagierte Inge Andersen, die norwegische NOK-Generalsekretärin, mit Unverständnis.

Schulfrei dank Cologna

Die Kinder im Val Müstair hatten dank Dario Cologna doppelt zu jubeln. Nach dem zweiten Olympiasieg des Lokalhelden wurde allen 162 Schülerinnen und Schülern am Montag frei gegeben. Das galt auch für den Nachwuchs im Kindergartenalter. «Wir wollten ein Zeichen der Freude setzen», sagte Gemeindepräsident Arno Lamprecht zu seiner Idee. Der freie Tag sollte genutzt werden, um Sport zu treiben.

Hopp für Swisshelm

Gegen die USA trafen die Schweizer Curlerinnen auf Ann Swisshelm. Mit 45 Jahren ist sie die älteste Sportlerin in der grossen US-Delegation. Ausser dem Namen gibts keine Beziehung zur Schweiz. «Ich bin in Ohio geboren, lebe in Chicago und meine Vorfahren wohnen seit ewig in den USA. Aber ich liebe die Schweiz. Immer, wenn wir gegen Schweizer spielen, unterstützen die Fans wegen des Namens auch mich. Ich habe mich längst ans ‹Hopp Schwiiz› gewöhnt, wenn ich meine Steine abgebe.»

Holländischer Chor

Die Siegerehrung der 5000-m-Eisschnellläufer verkam nicht nur wegen der drei holländischen Medaillengewinner zur «Oranje»-Party. Sven Kramer, Jan Blokhuijsen und Jorrit Bergsma erhielten die Medaillen von ihrem König Willem Alexander. Und weil mit Jan Dijkema, dem Vizepräsidenten des Eislauf-Verbandes ISU, ein weiterer Holländer die Blumensträusse verteilte, sangen bei der Hymne für einmal gleich alle fünf anwesenden Personen mit.

Kein Fest wegen Dopingprobe

Eigentlich wollte der Deutsche Felix Loch seinen zweiten Olympiasieg im Schlitteln gemütlich feiern, doch daraus wurde erst einmal nichts. Denn seine Dopingkontrolle und der Medienmarathon dauerten sehr lange. «Die erste Probe war leider zu dünn», erklärte er. «Da musste ich 40 Minuten warten, war­um auch immer.» (si)

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