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Schalke schiebt sich nach vorn

Gelsenkirchen. Schalke hat sich mit einem 4:1-Erfolg über den HSV im Rennen um die Champions-League-Qualifikation einen Vorsprung verschafft.

Wer sich in der Bundesliga für die Gruppenphase der Champions League direkt qualifizieren wird, ist mehr oder weniger klar: Bayern München steht als Meister fest, Borussia Dortmund ist der 2. Rang kaum noch zu nehmen und Bayer Leverkusen hat nach einem 1:0-Erfolg gegen Werder Bremen drei Runden vor Schluss sieben Punkte Vorsprung auf Schalke 04, das mit einem 4:1-Sieg über den Hamburger SV auf den 4. Rang vorgestossen ist.

Diese Position ist umkämpft. Die Schalker waren der einzige Anwärter, der in der 31. Runde einen Sieg feiern konnte, und das erst noch gegen einen direkten Konkurrenten. Mann des Spiels war zweifellos Klaas-Jan Huntelaar. Der Holländer brillierte bei seinem Comeback nach rund sechs Wochen Verletzungspause (Innenbandanriss im einen Knie) mit drei Toren. Für ihn waren es die Treffer acht bis zehn in der laufenden Meisterschaft. Mit dem 2:1 in der 21. Minute wies Huntelaar seiner Mannschaft den Weg zum Erfolg. Zudem hatte er den Ausgleich von Michel Bastos vorbereitet, nachdem Schalke früh in Rückstand geraten war.

Bremen kommt ins Zittern

Schalke hat nun drei Punkte Vorsprung auf den Fünften Frankfurt, der gestern in Mainz nicht über ein torloses Remis hinauskam. Auf den weiteren Plätzen folgen Freiburg, Mönchengladbach und der HSV. Zwei dieser Klubs werden selbst im Kampf um einen Platz in der Europa League leer ausgehen.

Spannung herrscht auch im Abstiegskampf. Denn Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf warten schon lange auf einen Sieg. Düsseldorf neun, Bremen gar zehn Spiele lang. Beiden droht der Sturz in die Barrage, womöglich gar Schlimmeres. Beim 2:1-Erfolg Dortmunds in Düsseldorf, der im Hinblick auf die Champions League ohne zehn Stammspieler zustande kam, war Nuri Sahin der Matchwinner. Er erzielte mit einem herrlichen Weitschuss aus mehr als 30 Metern das 1:0 (20.) und bereitet das 2:0 durch Jakub Blaszczykowski herrlich vorbereitete (70.).

Von unten gesehen darf sich Hoffenheim nach seinem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg wieder gewisse Hoffnungen auf das Erreichen der Barrage machen. Die Mannschaft von Markus Gisdol zeigte eine starke Leistung und hätte weit höher gewinnen müssen. Mit einem Sieg am nächsten Wochenende in Bremen könnte die TSG bis auf zwei Punkte zu Werder aufschliessen.

Bremen, das in der Rückrunde erst zehn Punkte holte, hatte beim 0:1 in Leverkusen Pech: Ein umstrittener Foulpenalty, den Stefan Kiessling zum 22. Saisontreffer verwertete, führte trotz einer geschlossenen Leistung zur Niederlage. Eine Entlassung von Trainer Thomas Schaaf, der seit Mai 1999 im Amt ist, schloss Geschäftsführer Thomas Eichin bisher aber aus. (red/si)

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