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Scharfe Kritik der G-8 an Nordkorea

LONDON. Die sieben wichtigsten Industriestaaten der Welt und Russland (G-8) haben nach dem Säbelrasseln aus Nordkorea den Druck auf das stalinistische Regime erhöht. Beim Treffen der G-8-Aussenminister in London wurde die Forderung geäussert, die Kriegsrhetorik aus Pjöngjang müsse beendet werden. Auch von Sanktionen war die Rede. In einer Abschlusserklärung verurteilen die G-8-Aussenminister gestern das Säbelrasseln aus Pjöngjang und die Entwicklung der nordkoreanischen Nuklear- und Raketenprogramme «auf die stärkstmögliche Weise». «Das ist eine direkte Verletzung der Uno-Sicherheitsrats-Resolutionen 1718, 1874, 2087 und 2094», heisst es in dem Papier. Bei der Verurteilung Nordkoreas ist auch Russlands Aussenminister Sergej Lawrow mit im Boot. Er hatte sich am Mittwoch mit seinem US-Amtskollegen John Kerry getroffen. «Es gibt keine Meinungsverschiedenheiten mit den USA über Nordkorea», sagte Lawrow nach dem Treffen. (sda)

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