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Schmierereien nach Kantonsderby

Das Spiel zwischen dem FC Winterthur und GC verlief friedlich. Die Polizei zieht eine mehrheitlich positive Bilanz.

Rund ums Stadion blieb es friedlich, einzig im Stadion wurden Pyrofackeln gezündet.
Rund ums Stadion blieb es friedlich, einzig im Stadion wurden Pyrofackeln gezündet.
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Der Rasen auf der Schützenwiese ist noch immer gezeichnet vom Kantonsderby zwischen dem FC Winterthur und GC. Fast genauso gezeichnet ist aber auch die Gertrudstrasse. Diese wurde aber nicht von den Spielern beackert, sondern von GC-Fans besprayt. «Wir haben einzelne Meldungen von Schmierereien», sagt Michael Wirz, Sprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage. Über das Ausmass und die Höhe des Sachschadens konnte Wirz jedoch noch keine Angaben machen.

Nach dem Fussballspiel reiht sich an der Gertrudstrasse eine Schmiererei der GC-Fans an die andere. Bild: Leserreporter
Nach dem Fussballspiel reiht sich an der Gertrudstrasse eine Schmiererei der GC-Fans an die andere. Bild: Leserreporter

Insgesamt verlief der Abend aus Sicht der Polizei jedoch problemlos. «Der Marsch vom Bahnhof zum Stadtion und zurück verlief friedlich und die Fans waren sehr diszipliniert», erklärt Wirz. Die Fanlager konnten von der Polizei auseinander gehalten werden. Aber ja, natürlich habe man Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Wobei jedes Spiel natürlich individuell beurteilt würde, sagt der Polizeisprecher weiter.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Auseinandersetzungen im Rahmen von Fussballspielen auch in Winterthur. Trauriger Höhepunkt war der «Schachtdeckelwurf» vom Bahnhofsparkhaus.

Fans aus Süddeutschland

Geprüft werden vor solchen Spielen nicht nur die Vorgeschichte der beiden Fanlagern, sondern auch die Tabellensituation der beiden Clubs. Der FCW steht aktuell auf dem vierten, GC auf dem zweiten Platz, die beiden Teams stehen also relativ gut da. Zu Ausschreitungen kommt es eher, wenn sich Klubs in Negativspiralen befinden.

Pyros wurden auf beiden Seiten gezündet. Das Feuerwerk der GC Fans sorgte für einen verzögerten Anpfiff.

Was im Vorfeld ebenfalls als potentieller Gefahrenherd angesehen wurde, sind Fans anderer Clubs. Gruppierungen, die anreisen, obwohl ihr Team gar nicht spielt. Dieses Phänomen wurde auch gestern beobachtet. Wie die Stadtpolizei bestätigt, reiste eine Gruppe aus dem Süddeutschen Raum an.

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