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Schnitzelbrot und Modellzug

Die Tössemer Dorfet ist in den Herbst verschoben worden, damit das Schwimmbad das Fest nicht mehr konkurrenziert. In diesem Jahr hätte die Badi aber ohnehin den Kürzeren gezogen. Das Herbstwetter hielt die Tössemer dagegen nicht davon ab, zahlreich ans Fest zu gehen.

«Treffpunkt»: Unter dieses Motto hatte das Organisationskomitee die diesjährige Dorfet gestellt. 24 Festzelte, Bars und Stände, die mehrheitlich von den lokalen Vereinen betrieben wurden, offerierten den Festbesuchern ein reichhaltiges Unterhaltungs- und Verpflegungsangebot. Der Fest-Flyer versprach Schweinssteak mit Pommes frites, Schnitzelbrot und Fleischspiesse, Schwingerwürste und Geflügelschnitzel, Raclette – um nur einige der Köstlichkeiten aufzuzählen: Mit hungrigem Magen musste keiner das Fest verlassen. Begeistert waren Gross und Klein vom Angebot des Modelleisenbahnclubs Zürcher Unterland: dem 5-Zoll-Dampfbahn-Fahren auf der Spielwiese beim Schulhaus Gutenberg. Selbst Erwachsene liessen es sich nicht nehmen, eine Runde mit der Miniatureisenbahn zu drehen. Neben den Verpflegungsmöglichkeiten bot die Tössemer Dorfet aber vor allem Gelegenheit zum geselligen Beisammensein. «Wir kommen jedes Jahr ans Fest», sagte ein älteres Ehepaar, das sich zu einer gemütlichen Runde in einer der Festbeizen gesellt hatte.

Während vieler Jahre fand die Tössemer Dorfet jeweils am Ende der Sommerferien statt. Neu wurde das Quartierfest jetzt zum zweiten Mal am letzten Septemberwochenende durchgeführt. Die Mehrzahl der teilnehmenden Vereine habe die Terminverschiebung befürwortet, wird OK-Präsident André Leuppi im «Tössemer» zitiert, weil die Leute dann definitiv aus den Ferien zurück sind und das Schwimmbad geschlossen hat. Angesichts der Witterungsverhältnisse am Wochenende hätte aber auch eine offene Badi der Dorfet keine Konkurrenz gemacht. Trotz der herbstlichen Temperaturen besuchten viele das Fest.

Die Vereinskasse füllen

Klein war sie wie immer, und fein, die letzte Dorfet des Jahres. Noch ein richtiges Dorffest eben. Wer von der lärmigen Zürcherstrasse beim Zen­trum Töss in Richtung Kirche abbog, stiess alsbald auf die vielen bunten Zelte und aufs Fest. Neben den wenigen kommerziellen Ständen und Schaustellern bestritten auch heuer die lokalen Vereine den Grossteil des Angebots. Einige von ihnen nutzen die Dorfet als Plattform, um sich den Tössemerinnen und Tössemern zu präsentieren und mit etwas Glück neue Vereinsmitglieder anzuwerben. «Das jährliche Quartierfest ist aber auch eine gute Gelegenheit, um die Vereinskasse aufzufüllen», freute sich einer der Festbeizbetreiber. Dem Motto «Treffpunkt» wurde die diesjährige Dorfet gerecht: Das zahlreiche Erscheinen der Bevölkerung war der Lohn für das Engagement des Organisationskomitees und der vielen Helferinnen und Helfer.

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