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Schon als Kind wollte sie Lehrerin werden

Im Schulhaus Gutschick wird gerade kräftig umgebaut. Sibylle Möckli kann deshalb erst seit Mittwoch ihr neues Klassenzimmer einrichten. Es ist ihre allererste Klasse, ihre allererste Stelle: Die 22-Jährige kommt direkt von der Pädagogischen Hochschule, konnte von zwei Lehrerstellen eine aussuchen und hat sich für das Schulhaus Gutschick in Mattenbach entschieden. Hier, im Zimmer 18, wird sie am Montag ihre 21 Erstklässler empfangen. Am Donnerstag hat sie Tische hineingetragen, Gestelle montiert, Bücher sortiert und eingeräumt. «Die Leseecke soll noch schöner werden, ich bringe noch Kissen und Pflanzen hin», sagt sie. Dann wird sie noch Namenstafeln schreiben und für jedes Kind eine Schachtel füllen, mit einem Bleistift, Radiergummi, Leim und einer Schere. Etwas nervös ist sie schon. «Aber ich habe zum Glück ein super Team, bei dem ich immer nachfragen kann», sagt sie.

«In der ersten Stunde werden meine Schüler schon fünf Buchstaben lernen», sagt sie. Denn mit einer Methode, mit der man zuerst Laute und dann die Buchstaben lernt, könnten die Kinder viel rascher lesen. «Ich möchte auch, dass die Eltern diese Methode kennen lernen, denn sie ist ja eher neu.» Dann wird sie mit den Kindern einen Geburtstagskalender gestalten. Sibylle Möckli ist in Berg TG aufgewachsen und wollte schon als Kind Lehrerin werden. Dann überlegte sie sich andere Berufe. In der Maturarbeit untersuchte sie, wie fremdsprachige Kinder Deutsch lernen. Bei den Schulbesuchen wurde klar, dass sie Lehrerin wird. «Ich freue mich riesig auf die Kinder.»

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