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Schranke gegen Schleichverkehr

Jeden Morgen wird die Dättlikonstrasse von Schleichverkehr heimgesucht. Die beiden Exekutiven von Neftenbach und Dättlikon wollen das unterbinden. Mit einer halbseitigen Schranke.

Die politischen Behörden von Neftenbach und Dättlikon rücken dem unerwünschten Schleichverkehr zwischen ihren Dörfern mit einer halbseitigen Schranke zu Leibe. Sie soll auf der Dättlikon- strasse in Neftenbach nach dem Einlenker Huebstrasse montiert werden und den Durchgangsverkehr von Neftenbach nach Dättlikon morgens zwischen 6.30 und 9 Uhr unterbinden. Lediglich Anwohner und Zubringer sollen die Barriere während dieser Zeit passieren können. Beide Exekutiven sind mit dieser Lösung einverstanden. Bis Ende März soll die Massnahme umgesetzt werden. «Es geht jetzt nur noch um die Wahl des Systems», sagt Neftenbachs Werksekretärin Gaby Meier. Vermutlich werde die Wahl auf eine elektrische Schranke mit Zahlencode fallen. Keine Pendler Die Fahrer, welche zu den Spitzenzeiten des Verkehrs über die Dättlikonstrasse ausweichen, sind in der Regel keine Pendler zwischen Neftenbach und Dättlikon. Vielmehr sind sie auf dem Weg zwischen Winterthur und Bülach. «Sie fahren oft sehr schnell», sagt Gemeindeschreiber Kurt Nafzger. Wodurch es zu gefährlichen Kreuzungsmanövern auf der Dättlikonstrasse komme. Nach rund zwei Kilometern Umweg müssen sich die eiligen Lenker beim Restaurant Sternen in Pfungen wieder in den Verkehrsstrom Richtung Embrach einfädeln. An der Sternenkreuzung profitieren sie davon, dass die Ampel den Fahrzeugen aus Dättlikon – woher sie kommen – den Vorzug gibt. «So vergrössert sich der Rückstau auf der Weiachstrasse noch mehr», klagt Nafzger. Seit es das Lichtsignal in Wülf­lingen gibt, wälzt sich jeden Morgen während der Stosszeiten aufgrund des Rückstaus eine Blechlawine über die Weiachstrasse. Sie stockt beim Kreisel Tössallmend. Ungeduldige Lenker nehmen deshalb den Umweg über die Dättlikonstrasse, welche Neftenbach und Dättlikon miteinander verbindet. Täglich weichen so zwischen 120 und 300 Fahrzeuge über die Tempo-80-Landstrasse aus, wie Verkehrszählungen der Mitarbeiter Werke ergaben. dt

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