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Schüler verletzt Lehrer mit Laser

Uster. Ein 15-jähriger Schüler hat am Montag an der Berufswahlschule in Uster einen Lehrer mit einem Laserpointer geblendet und verletzt. Der Lehrer musste ins Spital gebracht werden. Wie schwer seine Verletzung ist und welches Motiv der Schüler hatte, ist nicht bekannt. Gegen den 15-jährigen Schweizer wurde eine Anzeige wegen Körperverletzung eingereicht, bestätigte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich gestern eine Meldung von «20 Minuten online». Bisher sei ihm kein solcher Fall aus einer Schule bekannt.

Immer wieder kommt es aber zu Laserpointer-Attacken auf Lokführer oder auf Piloten tief fliegender Flugzeuge. Auch Rettungssanitäter und Polizisten wurden schon damit attackiert. Laut dem Bundesamt für Gesundheit können Laserstrahlen je nach Intensität Verletzungen auf der Netzhaut oder der Hornhaut verursachen und zu bleibenden Sehverlusten führen.

Weil ohne eine technische Über­prüfung nicht feststellbar ist, wie stark ein Laserpointer ist, gelten laut der Kantonspolizei alle bis zum Nachweis der Ungefährlichkeit als gefährliche Gegenstände. Lehrer dürfen im Kanton Zürich ihren Schülern verbieten, solche an die Schule mitzubringen. Die Polizei rät ihnen, die Geräte einzuziehen und die Polizei zu rufen, wenn sie Schüler dabei erwischen, wie sie andere mit Laserpointern blenden. (sda/hub)

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