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Schulpräsident Felix Müller entschuldigt sich in einem Brief

Der angekündigte Brief an die Eltern zur Si­tua­tion im Schulhaus Brühlberg lag gestern in den Briefkästen. Doch glücklich sind die Adressaten damit nicht.

Die Kritik an Schulpräsident Felix Müller reisst nicht ab – sie füllt immer noch die Leserbriefspalten des «Landboten». In einem Interview von letzter Woche hat sich Müller verteidigt. Gestern haben die Eltern der Kinder, die im Schulhaus Brühlberg zur Schule gehen, einen Brief erhalten. Darin schreibt Müller: «Ich möchte Ihnen in kurzer Form die realen Sachverhalte darlegen.» Müller nimmt im Brief zu verschiedenen Punkten Stellung. Etwa zur «Schule Neuwiesen-Brühlberg». Die Zentralschulpflege habe schon vor einigen Jahren beschlossen, dass die Schulhäuser Neuwiesen und Brühlberg zu einer Schule zusammengefasst werden. «Dieser Entscheid ist umzusetzen und es bleibt keine Möglichkeit, das kleine Schulhaus Brühlberg als eigene Schule zu belassen.» Laut Müller gilt das Prinzip «Eine Schule, eine Leitung». «Eine eigene Schulleitung für das Schulhaus Brühlberg wird es wohl nicht mehr geben.» Dass die Schulleitungsstelle an der Brühlbergschule seit Anfang März nicht besetzt ist, hat Unmut ausgelöst. An den Statements von Müller betreffend Schulleitung stört sich die Interessengemeinschaft Pro Brühlbergschule. «Im Organisationsreglement ist klar festgelegt, dass eine Schulleitung in Ausnahmefällen durchaus möglich ist», sagt IG-Vertreter Marcel Vosswinkel. «Wir verstehen nicht, war­um Müller diese Möglichkeit auslässt.» Das Vertrauen zu ihm sei erschüttert. Der Elternrat der Brühlbergschule ist glücklich, dass Müller nun reagiert. «Ich habe einen Brief nicht beantwortet, wofür ich mich in aller Form entschuldige», schreibt Müller sogar. Gemeint ist ein Brief des Elternrats vom Oktober 2013. Susanne Schönholzer, Präsidentin des Elternrats, präzisiert allerdings Müllers Aussage, er habe zwei Telefonate mit ihr geführt. «Ich habe ihn einmal angerufen und dann mit ihm gesprochen.» Schönholzer sieht die Rolle des Elternrats anders als Müller. «Wir wollen einfach den Finger draufhalten.» Nun werde der Elternrat besprechen, wie er auf den Brief reagieren wird.

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