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Schutz der Bache geht vor

Eine Änderung in der Wildschweinbejagung stiess EDU-Kantonsrat Hans Egli sauer auf. Nun hat der Regierungsrat seine Anfrage beantwortet.

Muttertier bleibt Muttertier, unabhängig davon, ob die Frischlinge es begleiten oder in der Deckung abgelegt sind. So begründet der Regierungsrat die Anpassung der neusten Jagdregelung, die der EDU-Kantonsrat Hans Egli beanstandete. Egli ist nicht damit einverstanden, dass künftig nicht mehr nur der Abschuss von «erkennbar führenden Bachen» verboten ist, sondern der Abschuss von «führenden Bachen» – dadurch muss der Jäger auch in der Dämmerung erkennen, ob die Wildsau eine säugende Mutter ist, selbst wenn der Nachwuchs in der Deckung liegt. Egli sieht in der «Verschärfung» eine unnötige Kriminalisierung der Jäger, da trotz aller Sorgfalt Fehlabschüsse möglich seien.

Der Regierungsrat räumt ein, dass die Jäger unter hohem Druck stehen und es zu Fehlabschüssen kommen kann. Dem würde jedoch Rechnung getragen, indem die zuständige Fachstelle jeden Fall prüfe und entscheide, ob es sich um einen Bagatellfall, einen fahrlässigen oder einen grobfahrlässigen Vorfall handle.ssa

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