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Schwarze Zahlen und fünf neue Bürger

Die 40 ­Stimmberechtigten ­haben an der Gemeindeversammlung fünf ­Personen eingebürgert und die ­Rechnung ­einstimmig angenommen.

«Eigentlich müsste man eine Anwesenheitspflicht für die Mitglieder des Wahlbüros einführen», witzelte Gemeindepräsident Martin Rüegg an der Versammlung vom Montag. «Dann wären bei jeder Gemeindeversammlung so viele da.» Tatsächlich stellten die Mitglieder des Wahlbüros etwa die Hälfte der 40 Stimmberechtigten. Rüegg konnte den Anwesenden einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren. Bei einem Aufwand von 17,7 Millionen resultierte ein Plus von rund 97 000 Franken. Und das, obwohl der Gemeinderat eigentlich einen Verlust von rund einer halben Million budgetiert hatte. Insgesamt fiel die Rechnung damit deutlich besser aus als erwartet. Rüegg begründete dies mit erheblich kleineren Abschreibungen und weniger Ausgaben für die soziale Wohlfahrt. Die Stimmberechtigten haben die Rechnung einstimmig gutgeheissen. Hightech für Schulanlage Marcel Marfurt, der am Montag erstmals als Hochbauvorsteher anwesend war, konnte den Anwesenden ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis präsentieren. Die Kosten für die Photovoltaikanlage der Schulanlage Schmitten­acher fielen mit rund 187 000 Franken nämlich tiefer aus als erwartet. Die Stimmberechtigten hatten einen Kredit in der Höhe von 235 000 Franken bewilligt. Auch die Bauabrechnung wurde ohne Gegenstimme angenommen. Bürgerrecht für Abwesende Die Stimmberechtigten haben eine in Kroatien heimatberechtigte Frau und ihren 15-jährigen Sohn eingebürgert, obwohl ein Anwesender vorgängig einen Rückweisungsantrag gestellt hatte. Dies, weil die Frau an der Versammlung nicht persönlich anwesend war und er ihr eine «zweite Chance» geben wollte. Der Rückweisungsantrag hatte im Volk keine Chance und die beiden Personen wurden letztlich mit einem deutlichen Mehr eingebürgert. Mit einer Gegenstimme haben die Anwesenden auch einer dreiköpfigen türkischen Familie das Gemeindebürgerrecht verliehen.

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