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Schweiz lässt sich Studenten weniger kosten

Die meisten OECD-Länder haben in den vergangenen Jahren mehr Geld in die Ausbildung der Studenten investiert – nicht so die Schweiz.

Zwischen 1995 und 2011 gingen in der Schweiz die Ausgaben pro Student in der höheren Berufsbildung oder an einer Hochschule um über 14 Prozent zurück. Dies zeigt ein gestern veröffentlichter Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Trotzdem gibt die Schweiz aber deutlich mehr Geld für ihre Studenten aus als andere Länder. Über alle Schulstufen gerechnet, bezahlte die Schweiz im Jahr 2011 über 15000 US-Dollar pro Schüler. Zum Vergleich: In Brasilien, Indonesien, Mexiko und der Türkei sind es nur bis zu 4000 US-Dollar pro Schüler. Über 10000 US-Dollar sind es unter anderem in Australien, Frankreich, Deutschland oder Irland. Gleich hohe Ausgaben wie die Schweiz leisten sich einzig die USA. Am unteren Ende der Tabelle landet die Schweiz hingegen, wenn man die Ausgaben für die Vorschule/frühkindliche Ausbildung betrachtet. Bei den Doktorarbeiten liegt die Schweiz gemeinsam mit Finnland, Deutschland und Schweden an der Spitze – einen wesentlichen Beitrag dazu leisten allerdings ausländische Studenten. Der OECD-Bericht zeigt zudem weiter: Über die Hälfte der Studenten in der Schweiz arbeitet zumindest Teilzeit neben dem Studium.

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