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Schweizer Berufsschüler in Deutschland an Norovirus erkrankt

In Deutschland sind 14 Schweizer Berufsschüler, die an Brechdurchfall erkrankt waren, aus dem Nachtzug Hamburg-Zürich geholt worden. Nach kurzem Spitalaufenthalt im Raum Mannheim konnten sie aber noch am Montag nach Hause.

Rettungskräfte stoppten in der Nacht zum Montag im Mannheimer Hauptbahnhof einen IC-Nightliner wegen des Verdachts auf eine Massenansteckung mit dem Norovirus. Mehrere Berufsschüler einer Schweizer Reisegruppe, die von Hamburg auf dem Weg nach Hause war, hatten in Fulda über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall geklagt, wie die Johanniter-Unfallhilfe mitteilte. 14 junge Erwachsene wurden in die umliegenden Spitäler in Mannheim und Ludwigshafen gebracht. Nach Angaben des Gesundheitsamtes konnten aber alle bereits am Vormittag wieder entlassen werden. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Berufsschüler in Hamburg bei ihrem gemeinsamen Abschiedsessen angesteckt haben. Die Lebensmittelkontrolle der Hansestadt sei informiert worden. Auch die zuständigen Stellen in Zürich wurden eingeschaltet, um die Schüler, die inzwischen alle zu Hause angekommen seien, zu beobachten. Der endgültige Befund, ob es sich tatsächlich um Noroviren gehandelt habe, stehe aus. Die Schweizer Reisegruppe habe aus rund 30 Personen im Alter von 16 bis etwa 25 Jahren bestanden. Der Alarm sei um 3.15 Uhr eingegangen, hiess es weiter. Im Hauptbahnhof von Mannheim hätten dann die mit Schutzanzügen bekleideten Helfer die erkrankten Personen von den gesunden getrennt. Die Gesunden konnten die Fahrt später fortsetzen. Der Waggon, in dem die erkrankten Schüler gesessen waren, kam auf ein Extragleis und musste desinfiziert werden. Der Norovirus gehört zu den weltweit häufigsten Erregern für plötzlich auftretenden Brechdurchfall. Die Beschwerden sind oft nur kurz, aber sehr heftig. Normalerweise ist eine Erkrankung nicht lebensgefährlich. (sda)

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