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Schweizer favorisieren Resort in Porto Seguro

Wo die Schweizer im kommenden Juni während der WM in Brasilien logieren, ist wegen der FIFA-Richtlinien noch immer unklar. Der SFV hat eine Auswahl von möglichen Hotels vorgenommen.

Am Donnerstag um exakt 12 Uhr dürfte in der SFV-Zentrale der Pulsschlag höher sein als üblich - vor allem im Büro von Philipp Ebneter. Der Nationalteam-Manager wird unmittelbar nach der Öffnung des WM-Intranets für die Verbände die Hotel-Option neu setzen. Das einst vorgesehene Camp in Guaruja ist seit der Auslosung (in den Nord-Osten) bei der sportlichen Leitung kein Thema mehr.

Was relativ einfach tönt, ist in Tat und Wahrheit komplex und mit Unwägbarkeiten verbunden. Die FIFA ermöglichte den WM-Teilnehmern eine Vorauswahl aus 83 offiziellen Team-Hotels bis zum Start der Auslosung. Am Tag der endgültigen Gruppeneinteilung schloss der Weltverband das Reservations-System vorübergehend. Zwei SFV-Vertreter und zahlreiche Delegationen haben das (Hotel-)Terrain inzwischen neu sondiert. Ein fixer Entscheid war indes nicht möglich, weil alle ihre erste Option bereits gesetzt hatten, und die FIFA Änderungen erst ab dem 12. Dezember wieder zulässt.

Priorität hat für die Schweizer inzwischen die direkt am Südatlantik gelegene Anlage "La Torre" in Porto Seguro. Das von einem Luxemburger geführte Resort erfüllt in jeglicher Beziehung höchste Ansprüche. Der SFV könnte in einem separaten Appartement-Teil logieren - getrennt von den übrigen Touristen. Der Trainingsplatz ist mit dem Bus in einer Viertelstunde zu erreichen. Noch ist das "Estádio Municipal" allerdings eine baufällige Ruine.

Kamerun und Bosnien-Herzegowina besichtigten die Infrastruktur ebenfalls. Bei den Afrikanern um Volker Finke soll das Gelände indes auf wenig Gegenliebe gestossen sein. Die Schweizer hingegen vertrauen der Zusicherung des Staats Bahia, 2,5 Millionen Euro zu investieren, sobald die Zusage eines Verbandes vorliege. "Spätestens Ende März ist dieses Trainings-Stadion in einem perfekten Zustand", erklärte "La Torre"-Direktor Luigi Rotunno.

Sollten die Schweizer Bewerber entgegen ihren Absichten nicht zum Zug kommen, zieht Ebneter die Variante Goiania im Herzen Brasiliens in Betracht. Die mittelgrosse und moderne Stadt mit 1,3 Millionen Einwohnern ist der Sitz von zahlreichen wohlhabenden Viehzuchtbesitzern.

(Si)

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