Zum Hauptinhalt springen

Schweizer haben Angst vor Arbeitslosigkeit

Zürich. Von der Krise in Europa zeigen sich die Schweizer und Schweizerinnen wenig beeindruckt. Gross ist allerdings die Angst vor Arbeitslosigkeit.

Die Mehrheit der für das «Sorgenbarometer 2012» von der Credit Suisse Befragten schätzt die Schweizer Wirtschaftslage als robust ein. Ein Fünftel erwartet gar eine Verbesserung. Dieser Optimismus spiegle sich auch beim Privatkonsum, wie die Credit Suisse gestern in ihrer Auswertung schrieb.

Die Arbeitslosigkeit landete in diesem Jahr trotzdem auf dem ersten Platz der Ängste und Sorgen. Die CS führt dies dar­auf zurück, dass ein hoher Beschäftigungsgrad als Voraussetzung für das Funktionieren der Schweiz angesehen wird. Auf dem zweiten Platz der grössten Sorgen landete in diesem Jahr die Ausländerproblematik, zu der auch die Integration und die Personenfreizügigkeit gezählt werden. Am dritthäufigsten sorgen sich die Schweizerinnen und Schweizer um ihre Altersvorsorge. Dabei sind es aber nicht die Jungen, die Bedenken äussern, sondern die aktuellen Bezüger, die offenbar Angst vor einschneidenden Kürzungen haben.

Neuer Nationalstolz

Trotz Sorgen und Ängsten: Die meisten Schweizerinnen und Schweizer lieben ihr Land. 86 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, dass sie stolz auf ihre Heimat sind. Nur 11 Prozent waren nicht zufrieden mit der Schweiz. Dieser neue Nationalstolz gründet vor allem auf politischen Komponenten, in erster Linie der Neutralität und Eigenständigkeit des Landes. Alles in allem sind sich die Schweizerinnen und Schweizer wieder vermehrt der politischen Sonderlösungen bewusst und auch stolz darauf. (sda)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch