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Schweizer in Haft

moskau/bern. Nach dem Greenpeace-Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis hat ein russisches Gericht weitere Umweltschützer in Untersuchungshaft nehmen lassen. Unter den Inhaftierten befindet sich auch ein Schweizer. Die Justiz ermittelt wegen bandenmässiger Piraterie. Dar­auf stehen bis zu 15 Jahre Haft.

Weltweit demonstrierten gestern Mitglieder von Greenpeace für eine Freilassung der Inhaftierten. Auch vor der russischen Botschaft in Bern fand am Nachmittag eine Solidaritätskundgebung statt, bei der laut Angaben von Greenpeace Schweiz bis zu 500 Personen teilnahmen. Ein Appell an die russische Regierung für die sofortige Freilassung sei in der Schweiz von 15 000 Menschen unterschrieben worden, sagte Geschäftsleiter von Greenpeace Schweiz, Markus Allemann, in einer Ansprache. «Mein Sohn und seine Mitkämpfer haben sich stellvertretend für uns alle vorne hingestellt. Sie haben ihre Angst überwunden, weil ihr Anliegen so wichtig ist», sagte der Vater des inhaftierten Schweizers in einer kurzen Rede. (sda)

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