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Schwere Vorwürfe an Chef der Swiss Football League

Die Siska hat Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Geschäftsführer Heinrich Schifferle eingereicht. Er soll sich der ungetreuen Geschäftsführung und der Bereicherung schuldig gemacht haben.

Die Siska Heuberger Holding AG erhebt schwere Vorwürfe gegen Heinrich Schifferle. In einem Communiqué, das dem «Landbote» vorliegt, listet die Siska zahlreiche Anschuldigungen gegen ihren ehemaligen Geschäftsführer auf. Unter anderem soll Schifferle einen Sportwagen im Wert von 155'000 Franken und die Umbaukosten seines Privathauses in der Höhe von 510'000 Franken über das Geschäftskonto finanziert haben.Hinzu kämen weitere Vorfälle wie Gratismietverträge für Familienmitglieder in Siska-Liegenschaften, Abwicklung der Benzin- und Autoversicherungsrechnungen für private Autos der Familie über die Siska, die kostenlose Unterbringung von Fussballteams im Hotel Banana City und ungerechtfertigte Kündigungen von langjährigen Mitarbeitern.

Ungetreue Geschäftsführung und Bereicherung

Schifferle wurde bereits Ende Mai gekündigt. Die Siska hat am 18. Juli Strafanzeige gegen Heinrich Schifferle eingereicht, unter anderem wegen ungetreuer Geschäftsführung, Bereicherung sowie Führung von Drittmandaten auf eigene Rechnung. Dies schreibt Günter Heuberger, Delegierter des Siska-Verwaltungsrats, heute in der Mitteilung schreibt. Die Staatsanwaltschaft III bestägt auf Anfrage den Eingang der Strafanzeige.Heinrich Schifferle, der seit zwei Jahren als Präsident der Swiss Football League amtet, nahm bereits am Donnerstag in einem «Blick»-Interview Stellung. Er erhob seinerseits schwere Vorwürfe gegen die Siska AG. Er habe sich nichts zuschulden kommen lassen, so Schifferle. Vielmehr sei er Opfer eines Machtkampfs: «Ich bin in einen langjährigen Vater-Sohn-Konflikt geraten.» Man wolle ihn mit den Vorwürfen um seine Abfindung bringen.

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