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Schwizer rettet die Schweiz

dublin. Mit einem 5. Platz im Nationenpreis des CSIO Dublin haben die Schweizer Springreiter den Ligaerhalt geschafft – vor allem dank Pius Schwizer.

«Ich stand einem Herzinfarkt nahe. Alles lief gegen uns, bis uns Pius Schwizer als Schlussreiter mit Verdi rettete», berichtete ein aufgewühlter Teamchef Urs Grünig. Während die Schweizer Konkurrenten in der zweiten Nationenpreis-Runde einige Nuller verzeichneten, fielen die Stangen der Schweizer.

Pius Schwizer musste als Schlussreiter ohne Abwurf bleiben, um den Abstieg zu verhindern. Der 50-jährige Routinier hielt mit Verdi der Nervenbelastung stand. Die Schweiz war gerettet, alle Saisonziele (Olympiasieg von Guerdat, vierter Rang im olympischen Nationenpreis) erreicht. Letztlich klassierte sich die Schweiz noch im fünften Schlussrang des FEI Nations Cup, allerdings nur 1,5 Punkte vor Schweden, das im Promotional-Final in Barcelona um den Ligaerhalt kämpfen muss, und 3 vor Absteiger Belgien, das in La Baule noch die Nationenpreis-Ouvertüre gewonnen hatte.

Streichergebnisse von Guerdat

Zweimal lieferte in der Schweizer Equipe Olympiasieger Steve Guerdat mit Carpalo das Streichergebnis. Zweimal trat sein Holsteiner knapp ins Wasser. Mit 8 und 12 Punkten war Guerdat diesmal aber keine Teamstütze. Schlussreiter Schwizer lieferte mit Verdi (4 und 0) die beste Schweizer Leistung ab – ein kleiner Trost für die Enttäuschung von London. Auch Startreiter Arthur da Silva blieb mit Luis della Caccia (4+4) im Soll, Janika Sprunger erreichte das Ziel mit 4 und 8 Punkten.

Den Sieg holte sich zur Freude der einheimischen Zuschauer Gastgeber Irland, der damit noch auf den dritten Schlussrang vorrückte. Nach der sechsten Station in Falsterbo schienen die Iren schon abgestiegen, ehe sie sich nun mit Triumphen in Hickstead und Dublin retten konnten. Den Gesamtsieg sicherte sich Titelverteidiger Deutschland vor Frankreich – zwei Equipen, die sich in London nicht einmal für den Finaldurchgang qualifizieren konnten ... (si)

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