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Sekundarschulen: Neue Computer für 1,66 Millionen

Die IT-Ausrüstung der elf Sekundarschulen in Winterthur erfüllt nicht die Anforderungen eines zeitgemässen Unterrichts, findet der Stadtrat. Er möchte in jedem Klassenzimmer generell vier Computer und einen Drucker bereitstellen. Für die Aufrüstung beantragt er einen einmaligen Kredit von 1,66 Millionen Franken, für den Support einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 142 000 Franken. «Der richtige Umgang mit Medien wird immer wichtiger», sagt Schulstadtrat Stefan Fritschi. «Der Grossteil der vorhandenen Computer ist aber veraltet.» 850 iMacs und 42 Notebooks der Firma Apple sollen per Ausschreibung angeschafft werden. Mit den Geräten wäre laut Fritschi wohl für fünf bis sieben Jahre ausgesorgt. Nicht teurer als bisher Bei mehr als fünf Jahren Laufzeit geht die Rechnung auf: Bisher wurden jährlich rund 333 000 Franken für Hard- und Software in Sekschulen aufgewendet. Die rund 1300 geleasten PCs in den Primarschulen kosten jährlich zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Franken. Mit dem wiederkehrenden Kredit würden externe Fachpersonen mit dem Support beauftragt. Diesen leisten derzeit von der Lehrerschaft gestellte Fachvorsteher. Der «First-Level-Support» liefe künftig zwar noch über in­struierte Lehrpersonen, so Fritschi. «Aber wir möchten Lehrer als Lehrer wahrnehmen, nicht als IT-Supporter.» Der Stadtrat hatte im April 2011 entschieden, in der Sekundarschule die Apple-Infrastruktur weiter zu betreiben. Die Primarstufen hingegen verwenden das Betriebssystem Windows. «Für die Schüler ist diese Umstellung überhaupt kein Problem», sagt Fritschi. Der Antrag wird nun in den Kommissionen diskutiert und demnächst in den Grossen Gemeinderat gebracht. (jig)

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