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Selina Gasparins Rückschlag

Oberhof. Nach zwei Siegen in Sprints belegte Selina Gasparin am Biathlon-Weltcup in Oberhof nur den 34. Platz und blieb damit sogar hinter ihrer Schwester Elisa zurück, die auf Rang 19 kam. Noch besser als Elisa Gasparin lief es Benjamin Weger, der Elfter wurde.

Für Selina Gasparin kündigte sich frühzeitig an, dass nicht der dritte Sprintsieg in Serie folgen würde. Die Bedingungen in Oberhof behagten ihr nicht, mit dem grossen Ringkorn, mit dem sie aufgrund der schwierigen Sichtverhältnisse (Nebel und Nieselregen) schiessen musste, kommt sie nicht zurecht. «Ich ging bereits mit einem schlechten Gefühl an den Start», meinte die 29-jährige Engadinerin. Sowohl liegend als auch stehend verfehlte sie zwei Scheiben und kam so nicht für eine Top-Platzierung in Frage.

Zum vierten Mal klassierte sich Elisa Gasparin in einem Weltcuprennen vor ihrer sieben Jahre älteren Schwester. Die Mittlere des Biathlon-Trios leistete sich stehend einen Fehlschuss, war aber dennoch überrascht und vor allem überglücklich über das zweitbeste Weltcupresultat ihrer Karriere. Dank des Top-25-Resultats hat die 22-Jährige die Hälfte der Olympia-Selektionskriterien für Sotschi erfüllt.

Benjamin Weger lief bis zum Stehendschiessen auf Podestkurs, doch dann verfehlte er das Ziel mit den ersten beiden Schüssen. Im Ziel fehlten dem 24-jährige Walliser als Elfter auf die Siegerzeit 56 Sekunden. Entsprechend zufrieden war er mit seiner Laufleistung, der elftbesten im ganzen Feld.

Der Norweger Emil Hegle Svendsen verhinderte äusserst knapp den 93. Weltcupsieg seines Landsmanns Ole Einar Björndalen. Der 39-Jährige freute sich aber über seinen ersten Podestplatz seit fast zwei Jahren. (si)

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