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Seltenes Dankeschön von Winterthur

Stadtpräsident Michael Künzle hat gestern Abend eine Ehrenurkunde verliehen – als Dank für einen Mutmacher.

Sie hängt noch nicht bei vielen Winterthurern an der Wand: die Ehrenurkunde der Stadt. Die Stadtverwaltung hat sie einst ins Leben gerufen, um spezielle Leistungen zu würdigen. Verliehen wird sie aber nur selten. Nach fünf Jahren ist sie gestern Abend wieder einmal in Erscheinung getreten. Der neue Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) hat sie dem Winterthurer Reisefachmann Thomas Köhler überreicht. Kurz vor der Premiere des Dokumentarfilms «negative: nothing» über die fünfmonatige Wanderung Köhlers durch Japan. Köhler hat wegen der Katastrophen bei Fukushima im März 2011 seine Stelle verloren. Er ar­bei­te­te in einem Reisebüro als Spezialist für Japanferien. Stadtpräsident Künzle fasziniert an Köhler, dass er sich nach dem Stellenverlust nicht unterkriegen liess. «Anstatt in Bitterkeit zu versinken, hat er die schwierige Si­tua­tion als Chance gepackt.» Und sei während seiner grossen Wanderung für die Japaner Schritt für Schritt zum Hoffnungsträger geworden («Landbote» vom Mittwoch). Vielleicht wird Thomas Köhler die Ehrenurkunde direkt neben dem kleinen Talisman aufbewahren, den er für seine Verdienste vom japanischen Tourismusdirektor bekommen hat. (meg)

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