Zum Hauptinhalt springen

Sie begegnen mir… AM SBB-CHECK-IN-SCHALTER: DEBORAh LAMPRECHT (20)

In hektischen Situationen ruhig bleiben

Ich bediene meine Kunden, die ihr Fluggepäck aufgeben und gleichzeitig einchecken wollen, im Hauptbahnhof Winterthur. Check-in, Airport Bag­gage und Fly Rail Baggage sind drei der vielen Angebote an meinem Schalter. Am Check-in-Schalter sind kundenorientierte, professionelle und vor allem effiziente Abläufe besonders wichtig. Die Leute sollen nicht lange anstehen müssen. Zu uns kommen sie vor allem, weil sie dann am Flughafen vor dem Abflug nicht mehr einchecken müssen. So haben sie alles schon erledigt und können am Gate nur noch warten, bis das Flugzeug zum Einsteigen bereit ist. Für die Fluggesellschaften, mit denen wir zusammenarbeiten, können wir das Check-in bei bis zu zwei Zwischenlandungen übernehmen. Also auch dann, wenn die Passagiere unterwegs an einem Flughafen umsteigen müssen. Bei uns erhalten sie auch ihre Boarding Card und können, wenn sie es wünschen, ihren Sitzplatz im Flugzeug reservieren. Umständliche Gepäckstücke kann man bei uns allerdings nicht einchecken. Wer zum Beispiel mit dem Alphorn verreist, muss dies am Flughafen erledigen. Mein Job als Reiseverkäuferin bei den SBB ist sehr vielfältig und spannend. Jeder Tag ist anders und bringt immer wieder neue Herausforderungen. Neben dem Check-in-Schalter, der gleichzeitig als Gepäckschalter dient, arbeite ich auch am Billettschalter. Dabei berate ich die Kunden zu allen möglichen Fragen, wenn sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen möchten, verkaufe Einzelbillette, Tageskarten und Abonnemente. Hinzu kommen weitere Produkte wie zum Beispiel Konzerttickets. Alles, was man über den Ticketcorner bestellen oder kaufen kann, ist auch bei uns am Schalter erhältlich. Selbstverständlich kann man bei uns auch Reisegeld wechseln. Ich bin auch Ansprechperson, wenn einmal etwas schieflaufen sollte. Wie in jedem anderen Beruf kann es auch bei uns einmal zu einer Panne kommen. Dann versuche ich, zu den Leuten besonders zuvorkommend und freundlich zu sein. Dazu gehören auch Diplomatie und etwas Charme, vor allem in schwierigen oder heiklen Situationen. So ist es für beide Seiten einfacher. Zum Glück kommt das aber nur selten vor. Am Schalter repräsentiere ich unser Unternehmen und trage deshalb eine Uniform mit Namensschild. Wichtig in unserem Job sind angenehme Umgangsformen und ein gepflegtes Auftreten. Zudem muss man bereit sein, auch am Wochenende und zu unregelmässigen Zeiten zu arbeiten. Voraussetzung ist eine kaufmännische oder eine ähnliche Ausbildung. Ich selber habe Kauffrau öffentlicher Verkehr gelernt und meine Ausbildung bei den SBB gemacht. Für meinen Job braucht es viel Freude am direkten Kundenkontakt. Mein Arbeitgeber erwartet von mir auch Eigeninitiative. Zudem muss man belastbar sein und darf sich auch in hektischen Situationen nicht aus der Ruhe bringen lassen. An meinem Job gefällt mir, dass ich es meist mit gut gelaunten Kunden zu tun habe. Wenn die Leute in die Ferien verreisen, sind sie aufgestellt und freuen sich auf ihren Urlaub. In meiner Freizeit betreibe ich Geräteturnen und bin Leiterin bei der Jungschar Eglisau. Mein grösster Traum ist es, später einmal die Welt zu entdecken und zu reisen. Gleichzeitig möchte ich mich dabei für Hilfsprojekte engagieren.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch