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Sieben wollen sitzen bleiben

Ende März 2014 müssen sich alle Stadträte und Stadträtinnen von Illnau-Effretikon zur Wahl stellen. Sieben bisherige wollen ihren Sitz in der Regierung verteidigen: SP-Stadtpräsident Ueli Müller, Sicherheitsvorsteherin Salome Wyss (SP), Sportstadtrat André Bättig (FDP), Schulstadträtin Erika Klossner (FDP), SVP-Hochbauvorsteher Reinhard Fürst, SVP-Tiefbauvorsteher Urs Weiss und der Jungliberale Finanzstadtrat Phi­lipp Wespi. Zwei bisherige Stadträte stellen sich hingegen nicht mehr zur Wahl: Gesundheitsvorstand Max Binder (SVP) und Sozialvorsteher Kurt Brüngger (SP). Beide Zurücktretende sind bereits seit mehreren Jahren im Illnau-Effretiker Stadtrat – Binder seit 1990 und Brüngger seit 2005. Vor allem um ihre Sitze buhlen nun vier neue Kandidaten aus SP, SVP, BDP und GLP (siehe Artikel oben). Weder das Stadtpräsidium noch ein Amt als Stadtrat sind ein Vollzeitjob. Der Präsident hält ein 40-, eine Stadträtin ein 25-Prozent-Pensum inne. Der Stadtpräsident verdient auf seine Prozente gerechnet im Jahr rund 69 000 Franken, ein Stadtrat 43 000 Franken.

Grundsätzlich gelten die bisherigen Stadträte als gut im Rennen und die meisten können wohl auf eine Wiederwahl hoffen. Mehrfach in Kritik geraten ist jedoch FDP-Sportstadtrat André Bättig. Hinter vorgehaltener Hand wird er denn auch am ehesten als «Wackelkandidat» bezeichnet.

Strenge Wahlkampfzeit

Eine strenge Zeit werden die Wahlen 2014 für alle Parteien: Denn gewählt wird nicht nur die Stadtregierung, sondern auch das gesamte Stadtpar­lament und die Behörden. Auch deshalb ist SP-Copräsidentin Brigitte Röösli erfreut, dass ihre Partei wohl keinen Kampf um das Stadtpräsidium wird führen müssen. Sie sagt: «Nun können wir uns auf die anderen Wahlkämpfe konzentrieren.» (meg)

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