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Sieg der Favoritinnen­ im Fünfmeterwerfen

Die Winterthurer Frauen-Equipe bleibt in der laufenden Meisterschaft ungeschlagen. «Mit viel Glück», wie Trainer Stephan Müller meint. Denn im ersten Match der Playoff-Halbfinal-Serie gegen Hor­gen reichten 32 Minuten Spielzeit erstmals nur zu einem Unentschieden. Zur Spielhälfte lagen die Damen vom Zürich­see mit 7:3 Toren voran.

«Horgen ist clever vorgegangen», attestiert Müller. Win­ter­thur ist gefährlich mit in die Breite gezogenem Spiel. Also reduzierten die Horgnerinnen das Feld auf die erlaubten Minimalmasse. Erstmals in dieser Saison mit einem derartigen Rückstand konfrontiert, konnten sich die Winterthurerinnen aber auffangen und 100 Sekunden vor Schluss wieder in Führung gehen. Vier dieser Treffer warf die überragende Nikoletta Kotsidou.

Doch die Horgnerinnen konnten mit einem Penalty noch ausgleichen, sodass die Siegerinnen in einem Fünfmeterwerfen ermittelt werden mussten. Dort hatte Winterthur mehr Glück. Katja Rauber warf den entscheidenden Fünfmeter zum Sieg ins gegnerische Tor, nachdem zuvor bereits Fabienne Villars, Athena Grandis sowie Nikoletta Kotsidou getroffen hatten. Die Winterthurer Keeperin Noelle Nelson dagegen parierte zwei Horgner Würfe.

Gewinnen die Wasserballerinnen des Schwimmclubs Winterthur morgen Sonntag auch das zweite Spiel gegen Horgen (Hallenbad Geiselweid, 18.30 Uhr), wäre das Team wie bereits in den vergangenen beiden Jahren für die Finalserie qualifiziert. Trainer Müller ist zuversichtlich, aber er weiss: Daran, immer favorisiert zu sein, müssen sich seine Spielerinnen noch gewöhnen. «Das ist eine Rolle, die sie noch nicht kennen.» skl

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