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Silberglänzende Tafeln für die besten Bauwerke

Dicht gedrängt stand das Publikum gestern Abend im Albani. Die Besucher der Bar an der Steinberggasse waren aber nicht wie üblicherweise am Wochenende Konzert- oder Partygäste, sondern hauptsächlich Architekten und Planer. Der Architekturpreis Region Winterthur wurde verliehen. Sechs verschiedene Bauprojekte, die in den letzten vier Jahren realisiert worden sind, hat die sechsköpfige Jury aus 67 Bewerbungen ausgewählt. Fünf ­davon stehen in der Stadt Winterthur, eines in Illnau. Gerade dieses Projekt, kündigte Michael Hauser, Winterthurer Stadtbaumeister und Jurymitglied, als eines an, das «viel zu reden» gegeben habe. Ausgezeichnet wurde die markante Wohnüberbauung, die beim Bahnhof Illnau steht. «Chinesische Mauer» sei die Siedlung im Volksmund bereits genannt worden, erklärte Roderick Hönig, Redaktor bei der Zeitschrift «Hochparterre» und Verfasser der Laudatio. Die Jury habe über die Dimensionen der Gebäude, die vom Büro Guignard & Saner Architekten entworfen wurden, diskutiert. Sie sei zum Schluss gekommen, dass die Häuser zwar «eine neue Massstäblichkeit» nach Illnau bringen und Grenzen ausloten, diese aber nicht sprengen.

Die übrigen fünf Bauten, deren Planer und Bauherren ebenfalls eine der silberglänzenden Alutafeln entgegennehmen durften, sind weniger umstritten. So wurden das renovierte Restaurant Goldenberg in Winterthur (BDE Architekten), der umgebaute Brühlgutpark (Rotzler Krebs Partner), der Neubau bei der Automobiltechnik-Schule in Wülflingen (Arge Walser Zumbrunn Wäckerli Architektur/Weiss & Schmid Partner), das erneuerte Hochhaus im Mattenbachquartier (Burkhalter Su­mi Architekten/Bednar Albisetti Ar­chi­tekten) und die erweiterte Genossenschaftssiedlung im Birchermüesliquartier (Knapkiewicz + Fickert Architekten) ausgezeichnet.

Die Bauwerke werden nun in Plakatausstellungen im Winterthurer Stadt­zentrum und in Illnau-Effretikon vorgestellt. Alle Interessierten können für die Siegerprojekte und 14 weite- re, die eine «Anerkennung» erhalten ­haben, via SMS ihre Stimme abgeben. Für das meistgewählte gibt es am 2. Oktober den Publikumspreis. (bee)

Weitere Informationen: Siehe Beilage

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