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Skandal weitet sich aus

Göttingen. Der Organspendeskandal im deutschen Göttingen weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft der Stadt leitete gegen zwei Mediziner Ermittlungen wegen Tötungsdelikten ein, wie Behördensprecher Andreas Buick gestern mitteilte. Gleichzeitig gab die Göttinger Universitätsklinik in Niedersachsen bekannt, dass der Leiter der Abteilung Gastroenterologie «bis auf Weiteres» freigestellt wurde.

An der Klinik sollen in 23 Fällen Gesundheitsdaten zum Teil gegen Bezahlung gefälscht worden sein, um bestimmten Leberpatienten eine schnellere Transplantation zu ermöglichen. Dabei wurde auch der Tod anderer Patienten in Kauf genommen. Im Mittelpunkt des Skandals steht der frühere Leiter der Transplantationschirurgie, der bereits vergangene Woche freigestellt worden war. Der Arzt bestreitet die Vorwürfe. (sda)

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