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SKH-Chef bespricht in Teheran Hilfe an Opfer des Syrien-Krieges

Bei einem Dreier-Treffen in Teheran haben Vertreter Syriens, des Iran und der Schweiz über eine Verbesserung der humanitären Hilfe für die Opfer des syrischen Bürgerkriegs beraten. Im Mittelpunkt hätten "mehrere operationelle Frage" gestanden, sagte SKH-Chef Manuel Bessler am Dienstag in der iranischen Hauptstadt.

Das Ziel sei, "bessere Bedingungen für humanitäre Aktionen zu schaffen". An der Teheraner Gesprächsrunde nahmen neben Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) der iranische Vize-Aussenminister Hossein Amir Abdollahian und dessen syrischer Kollege Hussameddin Ala teil.

Kernpunkte der Gespräche waren demnach der Zugang für humanitäre Helfer zu den Konfliktgebieten, Einreisebestimmungen und Visa für Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die Anzahl der in Syrien akkreditierten Nichtregierungsorganisationen und die Wege, auf denen die Hilfe zu den Menschen kommen kann.

Laut Bessler sind rund elf Millionen Syrer auf humanitärer Hilfe angewiesen. Es war bereits das dritte derartige Treffen seit April vergangenen Jahres. Eine Fortsetzung der Gespräche ist für März geplant. Ort und Datum stehen noch nicht fest.

An der Jahresmedienkonferenz der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) hatte Bessler auf Bedeutung einer politischen Lösung zur Beendigung des Konfliktes oder eines Waffenstillstandes hingewiesen. Syrien ist derzeit ein Schwerpunktland der humanitären Hilfe der Schweiz: Seit März 2011 hat die Schweiz 85 Millionen Franken für Syrien aufgewendet.

(sda)

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