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So macht das Backen Spass

Was können Kinder ihrem Götti oder ihrer Tante schenken, wenn diese bereits eine liebevoll dekorierte Schatztruhe haben und die Schnurbox oder der Seifenspender auch an Attraktivität verloren hat? Wir schlagen vor, mit den Kindern etwas Feines zu backen. Schön verpackt, geben die Leckereien attraktive Geschenke ab.

Kinder lieben es, zu backen. Ob Weihnachtsguetsli, Lebkuchen oder Mini-Kuchen, wenn sie Teig kneten können und dabei auch immer wieder davon probieren dürfen, sind sie glücklich. Doch Backen gibt Arbeit, auch wenn die Kinder kräftig mithelfen. Oder eben gerade deswegen. Es sorgt für jede Menge Unordnung in der Küche und es braucht Geduld. Doch wenn man einige Dinge beachtet, dann machen die Arbeit und das Resultat Spass, den Kindern und den Erwachsenen. Die folgenden Tipps helfen dabei, das Backen mit Kindern zu einem stressfreien Erlebnis zu machen. Zeit einplanen: Wer mit Kindern backen will, der braucht genügend Zeit und Ruhe. Unter Zeitdruck passieren Fehler und das Ergebnis leidet. Ganz zu schweigen von der Stimmung. Deshalb sollte man einen Nachmittag oder sicher ein paar Stunden Zeit einrechnen. Rezepte auswählen: Da Kinder meist schneller ermüden als Erwachsene, ist es besser, sich vorerst einmal auf ein Rezept – oder höchsten zwei – zu beschränken. Wer später keine Zeit mehr hat, mit den Kindern weitere Guetslisorten zu backen, wählt am besten ein Rezept für Muffins oder Mini-Kuchen aus. Sie lassen sich erst noch wunderbar dekorieren und geben schön verpackt attraktive Geschenke ab. Dasselbe gilt für Lebkuchen, die bei Kindern ebenfalls beliebt sind. Einkaufsliste erstellen: Grössere Kinder können nicht nur bei der Herstellung des Teiges helfen, sie können schon beim Einkaufen der Zutaten aktiv werden. So sind sie zum Beispiel in der Lage, die Einkaufsliste zu schreiben und nachzuschauen, welche Zutaten bereits vorhanden sind. Vorbereitungen für die Kleinen: Es ist durchaus möglich, bereits mit kleineren Kindern zu backen. In der Regel interessieren sich Kinder ab dem dritten Lebensjahr für die Tätigkeiten der Grossen. Vermutlich ist es dann jedoch sinnvoll, wenn man den Teig im Voraus zubereitet und die ganz Kleinen nur noch beim Kneten, Auswallen, Ausstechen und Dekorieren helfen. Selber machen: Es ist wichtig, dass Kinder beim Backen möglichst viel selber machen dürfen. Das stärkt das Selbstvertrauen, und wenn sie danach sagen dürfen, dass sie die Küchlein oder Kekse selbst gebacken haben, macht das stolz. Ideal ist es, wenn die Kinder zum Auswallen und Ausstechen einen eigenen Arbeitsplatz und eigene Gerätschaften haben, dann können sie alles nachmachen, was sie bei Mama – oder Papa – sehen. Aufgaben verteilen: Altersgerechte Aufgaben hel­fen dabei, dass die Kinder selbstständig arbeiten können. Kleinere Kinder lieben es, Teig zu kneten. Sie können auch die abgewogenen Zutaten für den Teig in die Schüssel geben und Guetsli ausstechen. Schulkinder können die Zutaten ­abwägen und nachschauen, wovon es wie viel braucht. Dabei lernen sie, dass es am einfachsten ist, wenn man zuerst alles bereitstellt, bevor man mit der Teigherstellung beginnt. Sobald sie etwas älter sind, werden sie den Teig dann alleine zubereiten können – oder nur noch mit wenigen Hilfestellungen wie etwa beim Trennen der Eier. Tipps zur Sicherheit: Heute kommt beim Verarbeiten des Teigs oft ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine zum Einsatz. Weil man sich damit verletzen kann, gilt: Kinder nie mit Küchengeräten alleine lassen. Und da man sich am heissen Backofen oder am Backblech verbrennen kann: Kinder nicht alleine das Backblech aus dem Ofen nehmen lassen. Kreative Dekorationen: Ohne die passende Dekoration ist jedes Guetsli und jeder kleine Kuchen nur halb so gut. Richtig festlich werden sie erst mit Mandeln, Schokolinsen, Zuckerguss oder Perlen als Dekoration. Auch das Bepinseln mit Eigelb oder Zuckerguss kann man ruhig den Kindern überlassen. Beim Schmücken dürfen Kinder kreativ werden, obwohl dabei vielleicht ab und zu etwas gekleckert wird. Perfektion vergessen: Wenn beim Backen und Dekorieren nicht alles ganz gelingt: Das ist unwichtig. Was zählt, ist die Freude. Deshalb die Kinder loben, auch wenn die Guetsli nicht so perfekt aussehen, wie jene, die von Erwachsenen hergestellt werden. Dann freuen sich die Kinder ­bestimmt auf den nächsten Backnachmittag. Gemeinsam abwaschen: Wer zusammen bäckt, der sollte auch zusammen aufräumen. Der Abwasch gehört genauso dazu wie das Naschen der Kekse oder Kuchen. Wenn man dabei auf die leckeren Meisterwerke wartet, die im Ofen sind, vergeht die Zeit im Flug. Schön verpacken: In einem Cellophansäckli mit einem schönen Bändeli und einem kleinen Kärtli werden die selbst gebackenen Leckereien zu einem schönen Weihnachtsgeschenk, an welchem Götti, Gotte, Tante, Onkel, Oma oder Opa ihre Freude haben werden. Ein letzter Tipp: Weihnachtsguetsli lassen sich bestens einfrieren. Dadurch bleiben sie frisch wie gleich nach dem Backen, und man hat genug Zeit, etwas später nochmals eine oder zwei Sorten zu machen. Am besten legt man sie schön geschichtet in eine Gefrierbox und legt ein Backpapier zwischen die Lagen. Und: Guets­li nach Sorten getrennt aufbewahren, damit sich die Aromen nicht vermischen. Auch kleine Kuchen oder Muffins können eingefroren werden. Dann allerdings erst unmittelbar vor dem Essen oder Verschenken auftauen – und schön dekorieren.

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