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Sommaruga erinnert an Verbündete

Nachdem Mitglieder des Bundesrats bereits am Donnerstag den Reigen der Festreden eröffneten, standen gestern am Nationalfeiertag weitere Ansprachen auf dem Programm. Simonetta Sommaruga sprach in Laupen.

Fleissigster Redner zum Nationalfeiertag war heuer Johann Schneider-Ammann. In fünf Kantonen machte er seine Aufwartung, St.Gallen, Schwyz, Luzern, dem Tessin und dem Jura. Justizministerin Simonetta Sommaruga beschränkte sich auf einen Auftritt. Sie sprach gestern Abend in Laupen. Nicht überraschend warnte sie nicht vor fremden Vögten, doch sie sagte im historischen Städtchen an der Sense, das Schloss Laupen erinnere an kriegerische Auseinandersetzungen, aber auch an Verbündete: «Sie sind zu Hilfe geeilt, als Laupen in Not war.» Menschen in Not zu unterstützen, sei eine der wichtigsten Traditionen unseres Landes, meinte die Justizministerin, die derzeit stark mit dem Flüchtlingswesen beschäftigt ist. Die Schweiz dürfe stolz darauf sein, dass das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hierzulande gegründet wurde.

Bundeshaus und Rütli

Rund 4500 Personen nutzten gestern die Gelegenheit, in Bern das Bundeshaus zu besuchen. Sie bummelten durch die Gänge, in denen die Parlamentarier sonst Vorstösse diskutieren und Allianzen schmieden. Nicht ganz so viele pilgerten aufs Rütli. Rund 1300 Personen haben auf der Wiese oberhalb des Vierwaldstättersees einen friedlichen und unbeschwerten 1.August gefeiert. Im Zentrum stand die Jugend, die durch die katholischen Jugendorganisationen Jungwacht und Blauring vertreten war. Festredner Jean-François Rime widmete seine Ansprache den Jugendlichen. Der Freiburger SVP-Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbandes sagte, die Schweiz sei auch deshalb erfolgreich und habe Zukunftsperspektiven, weil sie auf die Jungen setze. Zentral sei dabei die duale Berufsbildung, die das Erfolgsmodell Schweiz stark mittrage.

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