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Sonia und Raul Gandhi wegen Veruntreuung angeklagt

In Indien müssen sich die beiden führenden Oppositionspolitiker Sonia und Rahul Gandhi wegen mutmasslicher Veruntreuung verantworten. Die beiden führenden Köpfe der Kongresspartei sollen laut Anklage Gelder einer eingestellten Zeitung zweckentfremdet haben, wie indische Medien am Donnerstag berichteten.

Laut dem Sender CNN-IBN soll es sich um ein Vermögen von umgerechnet 290 Millionen Franken handeln, die der 2008 eingestellten Zeitung "National Herald" gehörten. Die Gandhis und vier weitere Parteikader sollen am 7. Juli vor Gericht erscheinen. Rahul Gandhi hatte die Vorwürfe im Jahr 2012 als "gänzlich falsch und haltlos" zurückgewiesen.

Die Kongresspartei hatte zehn Jahre lang regiert, ehe sie im Mai eine deutliche Wahlniederlage einstecken musste. Die Beschwerde wurde von einem führenden Mitglied der BJP eingereicht, die nun die Regierung in Neu Delhi stellt.

(sda)

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