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Sorgenkind Krankenkassenprämien

Einstimmig haben die Stimmberechtigten die Jahresrechnung 2013 genehmigt. Das Defizit fiel kleiner aus als budgetiert.

Eine Rechnung mit einem Aufwandüberschuss von 152 000 Franken präsentierte Gemeindepräsident Matthias Müller den 59 anwesenden Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend. Die Rechnung wurde zwar negativ abgeschlossen. Dennoch fiel das Defizit mit 47 000 Franken geringer aus als budgetiert. Das Minus wurde dem Eigenkapital belastet. Die Rechnung wurde nach einer kurzen Diskussion einstimmig angenommen.

Steigende Kosten

Für Fragen unter den Anwesenden sorgten die hohen Ausgaben im Sozialbereich. Müller erklärte, dass diese zunehmenden Kosten dem Gemeinderat Sorgen bereiten, dass er dort aber sehr wenig beeinflussen könne. So sei die Gemeinde verpflichtet, den Versicherungen nicht bezahlte Prämien zu erstatten. Die Zahl dieser Fälle habe in erschreckendem Masse zugenommen, sagte Müller. Der Gemeinderat bemühe sich aber, diese Fälle strikt zu verfolgen, sodass nicht einige Nutzniesser die Gemeinde zum Inkassobüro der Krankenkassen machten.

Die Gemeindeversammlung entschied zudem über die Einbürgerung eines türkischen Mannes und seines Sohnes. Der Mann wohnt seit 1998 in Gachnang und der Gemeinderat empfahl, dem Gesuch zuzustimmen. Dies geschah mit grosser Mehrheit.

Erster Unterflur-Container

Nach diesen beiden Geschäften informierte der Gemeinderat aus den Ressorts. Auf Interesse stiess dabei die Information von Gemeinderat Matthias Keller, dass nächstes Jahr der erste Unterflur-Container in Betrieb genommen werde. Wo neue Siedlungen gebaut werden, überlege man künftig, ob ein Unterflur-Container sinnvoll sei.

Ein Highlight für die junge Bevölkerung Gachnangs war die Ankündigung von Gemeinderat Thomy Schmid: Im August wird in Gachnang ein Skaterpark eröffnet. Dieser werde ganztägig benutzbar sein, die Nachtruhe sei aber natürlich einzuhalten, antwortete Müller auf die Anfrage eines Bürgers. clp

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