Zum Hauptinhalt springen

Sortierzentrum für Plastikflaschen

In Frauenfeld wird das erste Sortierzentrum für Plastikflaschen in der Schweiz gebaut. Damit können ab Frühling 2015 erstmals Flaschen für Waschmittel oder Shampoos wiederverwertet werden.

«Was bei PET-Flaschen funktioniert, soll nun auch bei Plastikflaschen zum Standard werden», sagte Jean-Claude Würmli, Geschäftsführer der Branchenorganisation PET-Recycling Schweiz, gestern vor den Medien. Seit Anfang 2014 können Konsumentinnen und Konsumenten Plastikflaschen weitflächig an Verkaufsstellen zurückbringen. Die Sammlung komme bei den Konsumenten sehr gut an, sagte Würmli. Ab Frühling 2015 sollen die Flaschen in der neuen Sortieranlage in Frauenfeld zu einem neuen Rohstoff für die Wirtschaft verarbeitet werden. «Aus den ehemaligen Shampooflaschen werden neue Produkte, zum Beispiel Benzinkanister oder Kunststoffröhren für die Kanalisation», sagte Cäsar Müller, Inhaber der Firma Müller Recycling AG Frauenfeld, die das neue Sortierzentrum baut.

Unternehmerisches Risiko

Wie viel das Unternehmen für diese Dienstleistung erhält, will Cäsar Müller nicht sagen. Die vorgezogene Recyclinggebühr betrage 1,8 Rappen pro Flasche. Mit der Gebühr finanziere die als Verein organisierte Branchenorganisation PET-Recycling auch die Logistik und das Marketing. Die neue Anlage kostet 10 Millionen Franken und wird von der Müller Recycling AG finanziert. «Wir gehen das unternehmerische Risiko ein, weil wir überzeugt sind, dass das Recycling von Plastikflaschen kommen wird», sagte Cäsar Müller.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch