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Souveräne Auftritte

MADRID. Roger Federer ist die Rückkehr auf die ATP-Tour gut gelungen. Er setzte sich in Madrid gegen Radek Stepanek 6:3, 6:3 durch. Auch Wawrinka gewann seinen ersten Match.

Mit einem soliden Auftritt meldete sich Roger Federer zurück und steht nach dem Freilos in der 1. Runde bereits im Achtelfinal. Zu keinem Zeitpunkt musste der Baselbieter um den Sieg bangen. Jeweils früh in den Sätzen gelang ihm die entscheidende Differenz. Erst als er zum Match aufschlug, musste Federer seinen Service abgeben. Kurz dar­auf und nach 81 Minuten Spielzeit verliess er die «Caja Magica» in Madrid, ohne gezaubert zu haben, aber mit einem guten Gefühl.

«Ich bin zufrieden. Ich hatte die Kontrolle», resümierte Federer. «Es war eine knifflige Aufgabe. Ich wusste, dass ich aufpassen musste. Es war meine erste Partie in diesem Turnier – gegen einen Gegner, der mich auf Sand zweimal bezwingen konnte.» Dass er erstmals seit sieben Wochen einen Ernstkampf bestritt, sei dagegen nicht ins Gewicht gefallen: «Ich bin vor ersten Auftritten bei Turnieren immer sehr vorsichtig, egal wie lange ich davor pausiert habe.»

Sein Spielniveau fasste Federer wie folgt zusammen: «Nicht unglaublich, aber auch nicht schlecht.» Stepanek war kein Massstab, um den Formstand des Schweizers zu eruieren. Der 34-Jährige zeigte nur sporadisch sein Können. Es war auch erst sein sechster Match, seit er sich im Januar einer Nackenoperation unterzogen hat.

Im Achtelfinal trifft Federer morgen Donnerstag nun entweder auf den Japaner Kei Nishikori (ATP 16) oder den Serben Viktor Troicki (ATP 44). Nishikori schlug er im Final von Basel 2011 problemlos und auch gegen Troicki hat er in zwei Begegnungen keinen Satz abgegeben. Der Weg in Richtung Halbfinal gegen Rafael Nadal scheint ziemlich frei, auch weil mit Richard Gasquet der vermeintlich stärkste Gegner in seinem Tableauviertel schon gescheitert ist.

Murrays Jubiläum

Auch Stanislas Wawrinka hatte gestern seinen ersten Auftritt im Süden von Madrid. Das Duell gegen Marius Copil (ATP 136) dauert kaum länger als das Training am Vortag. In etwas mehr als einer Stunde setzte sich der Weltranglisten-15. gegen den Rumänen 6:4, 6:4 durch und qualifizierte sich für die 2. Runde. Copil hatte dem Romand ausser einem starken Service nichts entgegenzusetzen. Bei Aufschlag Wawrinka gewann er nur sieben von 47 ausgespielten Punkten. Bereits heute Mittwoch trifft Wawrinka nun auf Santiago Giraldo (ATP 81) aus Kolumbien, der sich gegen den Slowaken Martin Klizan (ATP 30) 6:2, 6:4 durchsetzte.

Mehr zu kämpfen als die beiden Schweizer hatte Andy Murray. Der Schotte setzte sich in der 2. Runde erst nach über zwei Stunden gegen den Deutschen Florian Mayer (ATP 26) 7:6 (13:11), 7:6 (7:3) durch. Im zweiten Satz musste er einen 1:4-Rückstand wettmachen. Für Murray war es der 400. Sieg auf der ATP-Tour. (si)

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