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Sozialinspektoren in Bauma bewähren sich

Seit einem Jahr arbeitet die Sozialbehörde Bauma mit Sozialinspektoren zusammen. Sie zieht mit drei Strafanzeigen eine positive Bilanz.

Bei Verdacht auf Missbrauch von Sozialhilfe werden in Bauma seit einem Jahr konsequent Abklärungsaufträge erteilt. Seit Oktober 2013 ist es insgesamt zu sieben Verdachtsmomenten und schliesslich drei Strafanzeigen gekommen, teilte die Gemeinde gestern mit. Verdachtsmomente entstünden etwa durch widersprüchliche Aussagen von Klienten. Gemeindepräsidentin Marianne Heimgartner präzisiert: «Es kommt vor, dass Teile einer Geschichte oder auch des Verhaltens einer Person nicht kongruent erscheinen.» In manchen Fällen gebe es Hinweise aus der Bevölkerung. «Das kommt aber nicht oft vor. Schliesslich wissen die meisten Leute nicht, wer Sozialhilfebezüger ist.» Auch Mitgliedern der Sozialbehörde selber seien schon Dinge aufgefallen, die nicht ins Bild zu passen schienen.

Verfahren sind hängig

Es sei ein Grundsatzentscheid gewesen, dass man jedem Verdacht nachgehen wolle und sie deshalb den Inspektoren weitergebe, sagt Heimgartner. «Da die Verhältnisse teilweise sehr kompliziert sind, hat sich gezeigt, dass sich eine unabhängige und professionelle Überwachung lohnt.» Die Behörde will ihre konsequente Linie weiterziehen.Insgesamt haben die Inspektoren mehrere Wochen ermittelt. Die Untersuchungen wurden in vier Fällen eingestellt und führten in drei zu Anzeigen wegen unrechtmässiger Erwirkung von Leistungen bei der Staatsanwaltschaft See/Oberland. Die Verfahren sind noch hängig.

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