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SP kritisiert Uni-Sponsoring

ZÜrich. Den Sponsoringvertrag zwischen der Grossbank UBS und der Universität Zürich kritisierte gestern mittels Fraktionserklärung die SP im Kantonsrat. Statt wie ursprünglich angenommen «unspektakulär», sei die Vereinbarung ein «trojanisches Pferd». Die Partei kritisierte, dass der UBS-Verwaltungsrat direkt Einsitz ins Beratungsgremium des Departements für Wirtschaft erhalte. Zudem würde im Pflichtenheft der von der UBS gesponserten Lehrstuhlinhaber stehen, dass diese an Veranstaltungen der Bank teilnehmen müssten. Besonders störend sei aber, dass die UBS sich mit dem Vertrag an der Uni ein Exklusivrecht im Bereich der Ökonomie sichere.

Zwar liesse sich über die Bedeutung der einzelnen Verpflichtungen streiten. Erschreckend sei aber der Geist, der im Vertrag zum Ausdruck komme. Zudem zeige die vehemente Verteidigung der Geheimhaltung durch die Uni, dass sich Hochschule und UBS über die Fragwürdigkeit ihrer Zusammenarbeit im Klaren seien, sagte Moritz Spillmann, Vizepräsident der SP des Kantons. Die kantonsrätliche Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit sei nun gefordert, genau hinzuschauen und klare Antworten zu geben. (mir)

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