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Spätfolgen von Tschernobyl

bern. Vergangenheitsbewältigung beim Café complet: Wer sich morgens ein Konfitürebrötchen streicht, bekommt je nach Marmelade noch heute die Auswirkungen des Reaktorunfalls in Tschernobyl von 1986 zu spüren. Wie das Bundesamt für Gesundheit in seinem Jahresbericht mitteilt, wurde im vergangenen Jahr bei Stichproben von importierter Konfitüre der Toleranzwert bei Cäsium überschritten. Auch Strontium wurde gefunden, das sich in den Knochen ablagert. Die Marmeladen stammen aus dem Ausland, wurden aber bereits aus den Regalen der Grossverteiler entfernt. Anders als der Toleranzwert wurde der Grenzwert aber nie überschritten, wie Experten betonen. Eine Gefährdung der Gesundheit habe für die Bevölkerung nie bestanden. Umweltexperten kritisieren diese Sicht. (red) Seite 5

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