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Sparen bei den Zielen

Der Stadtrat hat sich bei den Legislaturzielen vor vier Jahren einiges vorgenommen. Entsprechend üppig fällt nun auch sein diesbezüglicher Bericht aus, den er gestern dem Gemeinderat vorlegte. Die Fraktionen lobten die selbstkritischen Passagen, waren aber mit dem «Ampelsystem», welches den jeweiligen Erfüllungsgrad eines Ziels anzeigt, nicht immer einverstanden. Die Phase Grün bei der Ampel «Wohnraum für alle Bedürfnisse» sei nicht nachvollziehbar, fand Christian Griesser (Grüne). «Da gibt es erheblichen Rückstand, nicht erst seit der verlorenen Abstimmung über das Zeughausareal.» Die Grünliberalen sparten ebenfalls nicht mit Kritik. Die Finanzprobleme würden zu positiv beurteilt. Der Stadtrat wälze die Misere auf eine «billige Art» auf den Kanton ab. Die EVP wünscht sich mehr Selbstkritik im Bereich Kultur: «Leuchttürme wie die Villa Flora können nicht mehr finanziert werden», sagte Nik Gugger. «Da kann man nicht mehr von einer Kulturstadt sprechen.» Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) verteidigte den Bericht. Lobend erwähnte er das gebaute Pilzdach am Bahnhof oder die Lebensqualität in der Stadt. Er räumte jedoch ein: Für die nächste Legislaturplanung werde der Stadtrat mit der Anzahl der Ziele sparsamer umgehen. (mpl)

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