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Sparen14: Jetzt wird bewertet

Phase 2 auf der Internetplattform «Sparen14»: Seit Freitag können Vorschläge nur noch bewertet, nicht mehr neu eingereicht werden.

190 Sparvorschläge, 250 aktive Benutzerinnen und Benutzer, rund 900 Kommentare sowie über 3500 Bewertungen: Das ist die Bilanz der Internetplattform «Sparen14» in Zahlen. Auf dieser Webseite wurden im September Sparvorschläge aus der Bevölkerung gesammelt. Seit Freitag ist die erste Phase abgeschlossen. Vorschläge können keine mehr eingegeben werden. Dafür können weiterhin Sparideen mit «Gefällt mir» oder «Finde ich nicht gut» bewertet sowie kommentiert werden. «Diese Phase ist wichtig», sagt Initiant Bert Hofmänner. «Jetzt geht es darum, die Spreu vom Weizen zu trennen.» Tatsächlich ist unter den Sparideen einiges als «Spreu» einzustufen, vom Vorschlag, das Albanifest abzuschaffen, bis zur Idee, einen Kanton Winterthur zu gründen.Sparvorschlag «Seite schliessen» Weitere Sparideen sind im Politbetrieb längst aufgegleist, so etwa die Zusammenlegung von Zivildienst und Feuerwehr. Das hat der Plattform auch einige kritische Kommentare eingetragen. So kommentierte Martin Stauber, langjähriger grüner Politiker und Ex-Gemeinderatspräsident, die Internet-Aktion habe nichts Neues gebracht. Sein Sparvorschlag darum: «Diese Seite jetzt schliessen.»Allerdings sind auch einige Ideen eingebracht worden, die interessant sind, darunter ganz konkrete wie: «Zählerablesung durch Stadtwerk nur noch jährlich» oder: «Grüntour über die Wintermonate nur noch zweiwöchentlich». Bisher schritt Hofmänner dreimal ein, um unflätige Beiträge vom Netz zu nehmen. «Das waren wohl so wenige, weil die Einstiegshürde mit dem Login relativ hoch ist», sagt er. Andererseits: Ohne Login wäre die Beteiligung wohl noch grösser. Doch auch da ist Hofmänner weitgehend zufrieden. Nach wie vor verzeichnet «Sparen14» täglich rund 100 Besucher. (bä)www.sparen14.ch

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