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Sparpolitik, Holidi, Pilzdach und Beulenzaun

Die Lokalpolitik macht den Fasnächtlern dieses Jahr das Lachen leicht. Sie liefert reihenweise schnitzelbanktaugliche Anekdoten, die das musikalische Duopack am gestrigen Hammen­schmaus dankend aufgenommen hat. Dem Pilzdach wird ein eigener Song im Stile der 80er-Jahre gewidmet: «Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich, ich bin das Dach.» Der Holidi bekommt sein eigenes Lied ebenso wie der «Finanzengel» Yvonne Beutler. Und natürlich darf auch der Beulenzaun um die Kehrichtverbrennung nicht fehlen.

Die Schnitzelbänke von Duopack (über die Fasnacht in einem Dutzend Beizen zu hören) waren einer der Höhepunkte im Festsaal des Kirchgemeindehauses Liebe­strasse. Zuvor hatte Thomas Steffen, Präsident des Winterthurer Fasnachtskomitees Fakowi, die Fasnacht mit dem Anschnitt des traditionellen «Hammen» offiziell eröffnet. Auch er stichelte gegen den Stadtrat: Aus Sicht des Fakowi sind alle politischen Sünden nichts im Vergleich zum Vergehen, am Abend des Hammen­schmauses eine Gemeinderatssitzung anzusetzen. Die in der Ratspause erschienene Gemeinderatspräsidentin Christa Benzwurde dafür zusammen mit Stadtpräsident Michael Künzle sowie den Stadträten Beutler, Barbara Günthard-Maier,Stefan Fritschi und dem frisch gewählten Josef Lisibach an den hinterletzten Tisch versetzt. Immerhin profitierten sie dort von einer gewissen Hörweite zur Bühne. Denn die Winterthurer Trommlergugge Mega-Drums liess bei den 360 Gästen gleich zu Beginn keine Zweifel offen: Zur Fasnacht wird es laut in den Gassen der Altstadt. (bä)

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