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Spezialisten untersuchen tödlichen Flugzeugunfall in Moskau

Nach dem Tod des Total-Chefs Christophe de Margerie bei einem Flugzeugunfall auf einem Moskauer Flughafen untersuchen russische Spezialisten Videoaufzeichnungen von dem Unglück. Sämtliche Überwachungskameras des Airports Wnukowo würden ausgewertet.

Auch die Flugschreiber der verunglückten Maschine würden analysiert, teilte die Luftfahrtaufsicht in Russland am Mittwoch dem TV-Sender Rossija 24 mit. Französische Experten unterstützen die russischen Fachleute seit Dienstag und sollen mehrere Tage in Moskau bleiben.

Der Privat-Jet vom Typ Falcon 50 war am späten Montagabend bei Nebel mit einem fahrenden Schneepflug auf der Startbahn zusammengeprallt. Alle vier Insassen kamen ums Leben.

Der Schneepflug-Fahrer wurde festgenommen. Er sagte Ermittlern, er habe die Orientierung verloren und nicht bemerkt, dass er auf die Startbahn gelangt sei. Er habe das Flugzeug nicht gesehen und nicht gehört, sagte er dem TV-Sender Erster Kanal zufolge.

Die Agentur Interfax berichtete, der Mann habe zugegeben, an dem Abend einen Kaffee mit Likör getrunken zu haben. Sein Anwalt hatte zuvor der Ermittlungsbehörde widersprochen, die dem Fahrer einen Alkoholrausch vorgeworfen hatte.

(sda)

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