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St. Gallens­ Endspurt

Ein Platzverweis für den Luzerner Torschützen Remo Freuler ermöglichte dem FC St. Gallen die Wende vom 0:1-Rückstand zum 2:1-Sieg.

Zwei Einwechselspieler sorgten für St. Gallen in der zweiten Halbzeit und nach der Gelb-Roten Karte gegen Remo Freuler (74.) für die Wende. Marco Mathys traf nach dem 0:1-Pausenrückstand in der 78. Minute zum Ausgleich. Eine Flanke des Mittelfeldspielers ausserhalb der Strafraumecke senkte sich am hinteren Pfosten ins Tor. «Ich wollte nicht schiessen, sondern flanken. Der Ball gedieh zu weit und flog ins Tor. Ich war froh, dass er reingegangen ist», sagte Mathys ehrlich.

Luzerner Probleme

In der Nachspielzeit wurden die steten St. Galler Angriffsbemühungen durch den Siegestreffer von Dzengis Cavusevic belohnt. Er profitierte nach einer Flanke Ermir Lenjanis von einem Abstimmungsproblem zwischen Torhüter David Zibung und dem neu verpflichteten Abwehrchef Kaja Rogulj und erzielte sein zweites Saisontor. «Es ist ein schönes Gefühl, in der letzten Minute zum Sieg zu treffen», meinte der Matchwinner. «Es war aber nicht allein mein Tor, das uns zum Erfolg führte, sondern ein Verdienst der ganzen Mannschaft, die sich aufbäumte und kämpfte.»

St. Gallens Trainer Jeff Saibene war mit der einfallslosen ersten Halbzeit unzufrieden: «Wenig lief zusammen. Erst nach der Pause legten wir eine Schippe zu, wurden mutiger und bissiger und setzten offensive Akzente.» Sein Antipode, Carlos Bernegger, haderte: «Lange waren wir gut organisiert, St. Gallen kam zu keinen zwingenden Chancen. Und wir hätten vorzeitig den Sack zumachen können. Chancen dazu hatten wir. Nur müssen wir solche Möglichkeiten verwerten.»

St. Galler Steigerung

Luzern war in der 9. Minute im Dauerregen vor 12 974 Zuschauern durch Freuler in Führung gegangen. St. Gallen kam in der ersten Halbzeit nur zu einer Kopfballgelegenheit durch Goran Karanovic, während Adrian Winter den Luzerner Vorsprung hätte ausbauen müssen. In der zweiten Halbzeit aber stürmten die Ostschweizer vehement vorwärts. Sie erhöhten den Druck und drängten die Luzerner in deren Platzhälfte. Doch zunächst hielt Zibung alles und wehrte Möglichkeiten von Tréand, Bunjaku und Cavusevic ab, ehe der Aufwand der Ostschweizer doch noch Ertrag einbrachte. si

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