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Stadt zahlt höheren Beitrag an Bibliotheken

Neu erhalten die Illnau-Effretiker Bibliotheken von der Stadt 185 000 Franken. Die Exekutive kam mit ihrem Antrag durch.

Der Bibliotheksverein Illnau-Effretikon erhält von der Stadt künftig 185 000 statt nur 150 000 Franken. Der Grosse Gemeinderat hat gestern dem Antrag des Stadtrates sowie der Mehrheit der Geschäftsprüfungskommission (GPK) mit 18 zu 12 Stimmen zugestimmt. Die GPK-Minderheit, die den Betrag lediglich auf 172 000 Franken erhöhen wollte, unterlag. Reto Unterholzner (SVP), GPK-Präsident und Vertreter der Minderheit, hatte betont, dass ihr Antrag nicht gegen das Engagement des Vereins zielte, sondern lediglich gegen die Ausdehnung der Öffnungszeiten. «Die kann man nämlich auch verschieben.» Gewännen die Bibliotheken mehr Kunden, so könnten sie die längeren Öffnungszeiten auch selbst finanzieren. Die SVP-Fraktion teilte diese Meinung. «Uns fehlt der Bedürfnisnachweis», sagte Roger Schwaller. Auch sei die Begründung für eine Ausdehnung der Öffnungszeiten schwammig und die damit verbundenen 13 000 Franken «etwas gar happig». Unterholzner störte sich zudem an der Tatsache, dass der GPK bei der Beratung des Geschäfts noch die alte Leistungsvereinbarung aus dem Jahr 2010 vorgelegen hat. Diese sei mittlerweile geändert worden. «Weshalb hat sie der Stadtrat noch vor der Beratung im Parlament unterschrieben?», fragte er. «Das ist inakzeptabel.» André Bättig (FDP), Ressortvorstand Jugend und Sport, versicherte, dass diese keinen Einfluss auf das im Rat behandelte Geschäft habe.

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