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Stammertal ist 352. Ener­gie­stadt

Stammertal. Die Bemühungen der drei Stammertaler Gemeinden, das Ener­gie­stadt-Label zu erlangen, sind zu einem Abschluss gekommen: Wie der Gemeinderat Unterstammheim meldet, hat die zuständige Kommission des Trägervereins Ende März dem Stam­mertal das Label als 352. Ener­gie­stadt der Schweiz verliehen.

All diese Städte, Gemeinden und Regionen haben eines gemeinsam: Sie setzen sich überdurchschnittlich für eine zukunftsweisende, nachhaltige Ener­gie­politik ein. Im Stammertal ist der Grundstein für diese Zertifizierung in den 1980er-Jahren mit dem Aufbau von Wärmeverbünden gelegt worden. Sie basieren auf der Nutzung von einheimischer und erneuerbarer Ener­gie­.

Um die für die Zertifizierung notwendige Punktzahl zu erreichen, haben die Gemeinden unter anderem eine Ener­gie­buchhaltung sämtlicher beheizter Gebäude der öffentlichen Hand eingeführt. Das Ergebnis zeigt, dass bereits mehr als ein Drittel der verbrauchten Ener­gie­ für Wärme und über zwei Drittel der Elektrizität aus erneuerbaren Quellen stammen. Mit der nun in Angriff genommenen Ener­gie­planung soll dieser Anteil weiter erhöht werden.

Übergabe im Mai

Die Verantwortlichen der Ener­gie­stadt Region Stammertal wollen nun nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Ein wesentlicher Teil der Arbeit der Begleitkommission unter Leitung des Koordinators Heinz Kern sei die gezielte Information und Beratung der Bevölkerung in Ener­gie­fragen. Das Label wird den Gemeinden im Rahmen des Gewerbefrühlings am Sonntag, 18. Mai 2014, um 11 Uhr im Schwertsaal in Oberstammheim übergeben. (red)

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