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Stan Wawrinka legt vor

Während Stan Warinka in Cincinnati schon die Viertelfinals erreicht hat, galt es für Roger Federer in der Nacht auf heute nachzuziehen.

Der als Nummer 3 gesetzte Stan Wawrinka setzte sich nach mühsamem Start 3:6, 6:0, 6:1 gegen Marin Cilic (Kro/14) durch und erreichte damit erstmals seit seinem Finalsieg gegen Roger Federer in Monte Carlo wieder einen Viertelfinal auf Masters-1000-Stufe. Dort trifft er auf den Franzosen Julien Benneteau (ATP 43), gegen den er eine negative Bilanz (1:2) hat. Eine der beiden Niederlagen erlitt Wawrinka vor vier Jahren in … Cincinnati.

Nicht vieles deutete zunächst auf einen Sieg von Wawrinka hin. Er kassierte bereits im ersten Aufschlagspiel ein Break und lag schnell 0:3 zurück. Cilic liess sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und verwandelte den ersten Satzball nach nur 24 Minuten. Doch Wawrinka zeigte eine eindrückliche Reaktion. Er breakte den Kroaten im zweiten Satz dreimal, schlug 10 Winner und hatte eine Quote von 100 Prozent bei erstem Aufschlag ins Feld. In 23 Minuten hatte er seinen Gegner 6:0 abgefertigt. «Ich spielte zu Matchbeginn etwas zögerlich», gab er zu, «es war in dieser Phase wichtig, positiv zu bleiben und Lösungen zu suchen, die ich glücklicherweise schnell gefunden habe.»

Die Vorentscheidung fiel beim Stand von 2:1 im dritten Satz, als Cilic zwei Breakbälle gegen sich hatte und den Ball ins Netz schlug. Im folgenden Aufschlagspiel musste Warinka zwar viermal über Einstand gehen, hielt aber seinen Vorsprung. Seinem Gegner gestand er in den beiden letzten Sätzen nur ein Game zu und verwandelte seinen ersten Matchball nach 82 Minuten.

Stan Wawrinka dürfte zudem mit Freuden zur Kenntnis genommen haben, dass sich in seiner Tableau-Hälfte nun auch der topgesetzte Novak Djokovic verabschiedet hat. Der Serbe unterlag wie schon letzte Woche in Toronto dem Spanier Tommy Robredo. Diesmal lautete das Verdikt 6:7 (6:8), 5:7.

Federer gegen Montfils

Roger Federer konnte die drohende erste Auftaktniederlage seit acht Jahren am Masters-1000-Turnier in Cincinnati abwenden. Er besiegte den Kanadier Vasek Pospisil (ATP 46) in knapp über zwei Stunden 7:6 (7:4), 5:7, 6:2.

Federers Achtelfinalgegner heisst Gaël Monfils. Die beiden trugen ihre Achtelfinalpartie in der vergangenen Nacht aus. Der direkte Vergleich mit Monfils spricht mit 6:2 klar für Federer. Der Franzose gewann jedoch zwei der letzten drei Duelle. si

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