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Starke Schwinger für Wila

wila. Am 104. Zürcher Kantonal-Schwingfest am 11. Mai in Wila werden starke Eidgenössische Kranzschwinger erwartet.

Turnusgemäss ist der Schwingklub Winterthur, einer von acht Schwingvereinen im Kanton Zürich, alle acht Jahre für die Durchführung des Zürcher Kantonalen verantwortlich. Letztmals organisierte er es 2006 in Flaach, wo der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden gewann.

Auf dem Festplatz 2014 in Wila kämpfen Schwinger aus den Verbänden Appenzell (20), Schaffhausen (5), St. Gallen (25) sowie Thurgau (10) um die hoch hängenden Kränze. Es wird ein hochkarätiges Feld erwartet.

Die Appenzeller entsenden unter anderem die beiden Eidgenossen aus Gais: Michael Bless und Raphael Zwyssig. Die Thurgauer treten mit ihren beiden Eidgenössischen Kranzschwingern Stefan Burkhalter und Beni Notz an. Vom Zürcher Kantonal-Schwingerverband geht Fabian Kindlimann (Wald) als einziger Eidgenosse an den Start. Wegen einer Adduktorenverletzung kann er voraussichtlich erst Mitte März das Schwingtraining aufnehmen. Der Schaffhauser Pascal Gurtner ist ebenfalls ein Kranzgewinner des Eidgenössischen Schwingfestes 2013 in Burgdorf. Eine der grossen Überraschungen dort war Gerry Süess (Busswil), der auch in Wila antreten wird. Noch nicht für einen Start am Zürcher Kantonalen haben sich Arnold Forrer, der Schwingerkönig von 2001, und Daniel Bösch, Unspunnen-Sieger 2011, entschieden. Ebenso noch nicht klar ist, ob die Toggenburger Eidgenossen Urban Götte, Andy Büsser und Urs Abderhalden, der Bruder von Jörg Abderhalden und der Skirennfahrerin Marianne Kaufmann-Abderhalden, in Wila ins Sägemehl steigen.

Winterthurer hoffen auf Nigg

Die Hoffnungen des Schwingklubs Winterthur ruhen vor allem auf Lukas Nigg, dem achtfachen Kantonal-Kranzer. Am letzten Zürcher Kantonal-Schwingfest in Zollikon konnte der 30-Jährige als Dritter sogar aufs Podest steigen. Am ESAF in Burgdorf absolvierte der Turnerschwinger sechs Gänge. Ihren ersten Kranz streben der Ossinger Beda Arztmann, Philipp Nüssli (Kollbrunn) und der Pfäffiker Andreas Keller an, der derzeit im Militär weilt und einen grossen Trainingsrückstand hat. Die Nummer 1 des Schwingklubs Winterthur, Samir Leuppi, wurde im September an der Schulter operiert und fällt voraussichtlich die ganze Saison aus.

Vom Schwingklub Zürcher Oberland treten nebst Kindlimann auch der Turbenthaler Felix Stahel, Roman Schnurrenberger (Sternenberg) und Martin Odermatt (Bauma) an. Christoph Odermatt (Bauma) kann nicht starten, weil er sich am Berchtold-Schwinget einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusschaden zugezogen hat.

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