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Stauffacher reicht Beschwerde ein

Zürich. Die Zürcher Linksaktivistin Andrea Stauffacher wehrt sich in Strassburg gegen die unbedingte Freiheitsstrafe von 17 Monaten. Ihr Anwalt hat am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Beschwerde eingereicht, wie er am Samstag eine Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung» bestätigte. Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hatte Stauffacher im Mai 2012 wegen Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht und Sachbeschädigung verurteilt. Sie sei schuldig, mit umgebauten Knallraketen Attacken auf das spanische Generalkonsulat sowie ein Gebäude der Kantonspolizei in Zürich verübt zu haben.

Stauffachers Anwalt macht nun geltend, der Schuldspruch stütze sich einzig auf ein unverwertbares Beweismaterial. Überführt worden war Stauf­f­acher aufgrund von DNA-Spuren. Stauffachers DNA-Profil aus dem Jahr 2002 hätte gemäss Anwalt aber schon längst gelöscht werden müssen. (sda)

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