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Stauinformationen dank Handydaten

BErn. Der Bund setzt bei der Bekämpfung von Staus auf die Handys der Autofahrer. Ab März 2014 werden die Bewegungsdaten von Handys im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojekts ausgewertet. Die Autolenker sollen bessere Informationen erhalten, wie viel Verspätung durch einen Stau droht.

Dank der Daten lässt sich feststellen, wie schnell ein Auto eine Strecke bewältigt. Reisezeiten lassen sich präziser und in Echtzeit erfassen. Das bringe einen grossen Mehrwert, sagte Thomas Rohrbach, Sprecher des Bundesamtes für Strassen (Astra). Er bestätigte einen Bericht der «Sonntags-Zeitung».

Von der Auswertung der Handydaten profitieren die Autofahrer: Sie sollen genauere Angaben über den Stau und den Zeitverlust erhalten. Diese Informationen werden ihnen wie bisher übers Radio sowie via Navigationsgeräte und über Textanzeigen auf den Autobahnen gemeldet. Ziel sei eine flächendeckende Auswertung der Handydaten, sagte Rohrbach. Zu Beginn des Pilotprojekts werde dies noch nicht möglich sein. Im Fokus stehen zunächst Strecken wie Zürich–Bern. Diese ist nicht nur viel befahren, die Bewegungsdaten von Handys lassen sich dank der guten Netzabdeckung auch präzise festhalten. (sda)

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