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Steenkamps Eltern lehnen Pistorius’ «Blutgeld» ab

Die Eltern der von Oscar Pistorius getöteten Reeva Steenkamp wollen auf «Blutgeld» und eine mögliche Zivilklage verzichten. Dies teilte ihr Anwalt Petrus de Bruyn gestern am Rande des Prozesses gegen den Ex-Sprintstar in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria mit. Pistorius habe von März 2013 bis September 2014 monatlich 6000 Rand (rund 516 Franken) an Steenkamps Eltern überwiesen. Die Familie habe entschieden, das Geld zurückzugeben und auch sonst auf etwaige Schadenersatzforderungen oder Zivilklagen zu verzichten. Die Überweisungen waren am Dienstag öffentlich geworden, nachdem die Steenkamps die Zahlungen auf Pistorius’ Wunsch hin geheim gehalten hatten. Derzeit laufen die Verhandlungen über das Strafmass für den wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochenen Athleten. Ein Bewährungshelfer hatte die freiwilligen Zahlungen als Zeichen ernsthafter Reue interpretiert.

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