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sterne über winterthur

Venus, unser innerer Planetennachbar, wechselt im Laufe des Monats vom Abend- an den Morgenhimmel. Am 5. Januar steht der Planetenriese in Opposition zur Sonne. Was da nach einer politischen Einschätzung tönt, ist in Wirklichkeit simple Himmelgeometrie, steht doch der Jupiter an diesem Datum mit der Sonne und der Erde in einer Linie. «Nur» 630 Millionen Kilometer trennen uns dann vom grössten Planeten, den wir in der Abenddämmerung als hellen Lichtpunkt über dem Nordosthorizont leicht erkennen. Ein aufgestützter Feldstecher zeigt den abwechslungsreichen Tanz der vier galileischen Monde, während das Teleskop einer Sternwarte erstaunlich feine Einzelheiten in der wolkengestreiften Atmosphäre enthüllt.

Das «Wintersechseck» zeigt sich morgen ab ca. 21 Uhr in schönster Lage am Südhimmel: Die Sterne Rigel im Orion, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, die beiden Zwillingssterne Castor und Pollux sowie Procyon im Kleinen und Sirius im Grossen Hund setzen in dieser Jahreszeit den eindrucksvollen Rahmen am Firmament.

Vom 21. Januar bis 1. Februar 2014 wird auf der Sternwarte Eschenberg an jedem klaren Abend jeweils ab 20 Uhr der Asteroid (43 669) «Winterthur» live vorgeführt. Der nur etwa fünf Kilometer kleine Planet, der im Frühling 2002 auf dem Eschenberg entdeckt worden ist, steht dann in Erdnähe: Läppische 260 Millionen Kilometer trennen ihn von unserem Heimatplaneten. Diese Sonderführungen sind der Beitrag der Astronomischen Gesellschaft Winterthur zum Jubiläum «750 Jahre Stadtrecht Winterthur».MARKUS GRIESSER

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