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Steuerstreit beschert St. Galler Kantonalbank Gewinneinbruch

Altlasten aus der Vergangenheit haben das Ergebnis der St. Galler Kantonalbank (SGKB) im vergangenen Jahr getrübt. Allein im Zusammenhang mit der Teilnahme am Steuerprogramm der US-Behörden stellte die Bank 36,7 Millionen Franken zurück.

Hinzu kommt der Rückzug aus dem grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft und damit zusammenhängend der Verkauf von Teilen der Tochter Hyposwiss. Dies belastet den Reingewinn mit weiteren 9,6 Millionen Franken, wie die SGKB am Mittwoch mitteilte. Die Auswirkungen auf das Ergebnis sind deutlich sichtbar: Der Reingewinn sank gegenüber dem Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 108,7 Millionen Franken. Dies, obwohl das operative Ergebnis gut ausfiel, wie die Bank im Communiqué betonte. Der Bruttogewinn lag mit 220,9 Millionen Franken nur leicht tiefer als 2012. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft spülte mit 138,1 Millionen Franken praktisch gleich viel Geld in die Kasse wie im Vorjahr. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft sank gegenüber um 2,4 Prozent auf 7,4 Millionen Franken, während er im Handelsgeschäft um 14,8 Prozent zurückging. Ebenfalls gesunken sind die verwalteten Vermögen. Ende 2013 lagerten bei der SGKB 36,1 Milliarden Franken und damit 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dazu habe insbesondere der Teilverkauf der Hyposwiss beigetragen. Nach dem Gewinneinbruch erwartet die SGKB für das laufende Jahr wieder eine Erholung. Die Bank rechnet mit einem Reingewinn "in etwa im Rahmen des Geschäftsjahres 2012", wie sie mitteilte.

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